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Erkenntnisse vom PTC Automotive Executive Exchange in Stuttgart

24. Juni 2026 Automotive-Lösungen Kontakt

Cindy Dustin ist bei PTC als Marketingleiterin für die Automobilindustrie tätig und hat sich auf GTM-Strategien, ergebnisorientierte Kommunikation, Thought Leadership und die Einbindung von Führungskräften spezialisiert. Dank ihrer langjährigen Erfahrung in der Entwicklung von Kommunikationskonzepten für Ingenieure und Führungskräfte bringt sie eine praxisorientierte, geschäftsorientierte Perspektive ein, wie die Branche angesichts der zunehmenden Komplexität von Software und Systemen schnellere, effizientere und konforme Innovationen umsetzen kann.

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Am 19. März 2026 trafen sich hochrangige Entscheidungsträger führender Automobilhersteller, Zulieferer und Technologiepartner bei PTC im Porsche-Museum in Stuttgart, um die drängendsten Transformationsherausforderungen der Automobilindustrie zu erörtern.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen Vordenker, kollegiale Dialoge und praxisorientierte Strategien zur Beschleunigung profitabler Innovationen, zur Qualitätsverbesserung und zur Operationalisierung von KI über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg.

Mehr als 150 Führungskräfte, Kunden und Partner von globalen Marken wie BMW, ZF, KTM, Mazda, Schaeffler und Rolls-Royce kamen zusammen, um Erfahrungen und Erkenntnisse zur Bewältigung der drängendsten Herausforderungen der Branche auszutauschen, darunter die Komplexität der Software Defined Vehicles, Kostenzwänge, regulatorische Anforderungen und zunehmender Wettbewerbsdruck.

In jeder Session sah man die gleiche Botschaft: Die Kunden sehen die Notwendigkeit, veraltete Systeme und Methoden abzuschaffen und die Effizienz zu steigern – und erfahren, wie KI ihnen dabei helfen kann.

Themen, die die Diskussion prägten 

KI entwickelt sich vom Experimentierstadium hin zur praktischen Umsetzung

KI ist längst kein Zukunftskonzept mehr – sie wird zunehmend in die täglichen Arbeitsabläufe im Ingenieurwesen integriert und schafft Mehrwert, wenn sie auf verlässlichen Produktdaten basiert. In einer Podiumsdiskussion mit Vertretern von PTC, Microsoft, BMW und ZF wurde hervorgehoben, wie KI eingesetzt wird, um:

  • Verbesserung der Qualität und Rückverfolgbarkeit von Anforderungen
  • Automatisierung von Validierungs- und Testabläufen
  • Beschleunigung der Gewinnung von Erkenntnissen aus komplexen Datensätzen

Das Wichtigste auf einen Blick: KI liefert messbaren Mehrwert, wenn sie auf einer soliden Produktdatenbasis aufbaut und direkt in die Arbeitsabläufe eingebettet ist – und nicht nur als zusätzliche Ebene darauf aufgesetzt wird.

Die Komplexität von Software Defined Vehicles (SDV) stellt mittlerweile die zentrale Herausforderung dar 

Da Fahrzeuge zunehmend softwaregesteuert werden, hat sich Komplexität als das größte Hindernis für Geschwindigkeit, Kostenkontrolle und Qualität herausgestellt. Während der gesamten Veranstaltung betonten die Führungskräfte die Herausforderung, die zunehmende Integration von Hardware, Software und Systemen sowie die Synchronisierung der Lebenszyklen zu bewältigen. Sie bekräftigten die Notwendigkeit, Anforderungen, Validierung und die zunehmende Variantenvielfalt programm- und plattformübergreifend anzugehen.

Die zukunftsorientiertesten Unternehmen reagieren darauf mit folgenden Maßnahmen:

  • Verknüpfung von ALM und PLM zur Verbesserung der Entwicklungsprozesse und der Zusammenarbeit
  • Aufbau einer gemeinsamen, KI-gestützten Produktdateninfrastruktur
  • Einführung einer echten Governance und Rückverfolgbarkeit in den globalen Entwicklungsteams

Auswirkungen auf die Branche: Das Management von Komplexität – und nicht nur Innovation – wird zum neuen Wettbewerbsvorteil.

Geschwindigkeit, Effizienz und Kostendruck erfordern ein neues Betriebsmodell

Der Druck, schneller Ergebnisse zu liefern, ist unerbittlich – darf jedoch nicht auf Kosten der Rentabilität und Qualität gehen. Dies treibt einen Wandel hin zu einer agilen, softwareorientierten Entwicklung und digitaler Kontinuität über die Bereiche Mechanik, Elektrotechnik, Software und Compliance hinweg voran. Die Senkung von Kosten, die Steigerung der Effizienz und die Erzielung von Produktivitätsgewinnen verstärken den Bedarf an vernetzten Systemen und verbesserten Entwicklungsprozessen.

Das Ergebnis: Erfolg bedeutet nicht mehr, härter zu arbeiten – sondern intelligenter zu arbeiten, mit einem vernetzten, intelligenten Produktlebenszyklus.

Zusammen weisen diese Veränderungen auf eine grundlegende Tatsache hin: Der Wettbewerbsvorteil liegt nicht mehr allein in der Innovation, sondern in der Fähigkeit, diese zu steuern und zu skalieren.

Wie führende Unternehmen dies in die Praxis umsetzen 

Was in Stuttgart am meisten auffiel, war nicht nur die Einigkeit hinsichtlich der Herausforderungen, sondern auch die praktischen Maßnahmen, mit denen die Unternehmen darauf reagieren.

  • KTM erläuterte, wie erhebliche Kürzungen bei den F&E-Kosten eine stärkere Fokussierung auf Effizienz und die Entwicklung von Kernprodukten erzwangen. Um die Produktionsleistung mit weniger Ressourcen aufrechtzuerhalten, beschleunigte das Unternehmen den Übergang zu einer datengesteuerten, digitalen Entwicklung, die auf einer einheitlichen PLM-Dateninfrastruktur und dem pragmatischen Einsatz von KI basiert, um echte Produktivitätssteigerungen zu erzielen.
  • Mazda berichtete über seinen Übergang weg von einer hardwareorientierten Entwicklung hin zu einem funktionalen, modellbasierten Lebenszyklusmanagement mit Codebeamer. Durch den Ersatz Excel-basierter Prozesse durch ein kontrolliertes ALM-System hat Mazda die Rückverfolgbarkeit von Anforderungen verbessert, den manuellen Aufwand reduziert und eine skalierbare Grundlage geschaffen, um die Komplexität der Software zu bewältigen und die zukünftige KI-gesteuerte Entwicklung zu unterstützen.
  • Schaeffler hob seine Bemühungen hervor, zwei unterschiedliche PLM-Systeme zu einer einzigen SaaS-basierten Windchill+-Plattform zu vereinen. Das Ziel: Komplexität reduzieren, System-Upgrades beschleunigen, Workflows vom Engineering bis zur Fertigung optimieren und einen effektiveren KI-Einsatz in einer globalen Engineering-Organisation mit mehr als 11.000 Anwendern ermöglichen.
  • Rolls-Royce hob seinen Fokus auf die Integration von „Digital Thread“-Technologien in seinem Geschäftsbereich „Power Systems“ hervor, um die Interoperabilität zu verbessern und den semantischen Datenaustausch über Entwicklungs- und Fertigungsprozesse hinweg zu ermöglichen. Eine zentrale Priorität ist es, auf bestehenden Standards aufzubauen, um Konnektivität zu schaffen – ohne neue Silos zu schaffen.

Diese Beispiele untermauern eine entscheidende Erkenntnis: Die Transformation ist keine Theorie – sie wird branchenweit in großem Maßstab umgesetzt.

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Wie KTM mit Codebeamer das ALM-Management optimiert

Erfahren Sie, wie KTM seine ALM-Systeme mit Codebeamer vereinheitlicht und optimiert hat.

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Was Führungskräfte derzeit priorisieren

 

Auch wenn sich die Strategien unterscheiden, ist die Richtung einheitlich: Führende Unternehmen der Automobilbranche konzentrieren sich darauf, die Effizienz und Zusammenarbeit zu verbessern, Altsysteme zu modernisieren und KI in die alltäglichen Entwicklungsabläufe zu integrieren, um mit der wachsenden Komplexität und dem zunehmenden Wettbewerb Schritt zu halten.

Unternehmen:

  • stellen auf softwaregesteuerte, lebenszyklusorientierte Entwicklung um
  • legen den Schwerpunkt auf funktionale Architekturen und systemorientiertes Denken
  • schaffen digitale Grundlagen, die die Komplexität von SDVs und die Einführung von KI unterstützen

Dieser Wandel ist entscheidend für die Steigerung von Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und langfristiger Wettbewerbsfähigkeit.

Das Fazit

Die Automobilindustrie steht an einem Wendepunkt.
Führend sein werden nicht die Unternehmen, die die meisten Funktionen entwickeln, sondern diejenigen, die in der Lage sind:

  • Komplexität in großem Maßstab zu bewältigen
  • Produktdaten in umsetzbare Erkenntnisse umzuwandeln
  • Intelligenz über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu integrieren
  • Schneller und effizienter zu liefern – ohne Abstriche bei der Qualität

Der „Automotive Executive Exchange“ von PTC in Stuttgart hat eine wichtige Erkenntnis untermauert: Die Zukunft der Automobilbranche wird nicht nur von Innovation bestimmt – sondern auch von der Fähigkeit, diese gewinnbringend umzusetzen.

Vielen Dank an unsere Teilnehmer und Referente

Vielen Dank an alle, die in Stuttgart dabei waren und zu einem fruchtbaren Gedankenaustausch über die Zukunft der Mobilität beigetragen haben. Das während der Veranstaltung geteilte Fachwissen und die Zusammenarbeit sind es, die diese Diskussionen so wirkungsvoll machen.

Ein besonderer Dank gilt den Kunden und Branchenführern, die ihre Sichtweisen und praktischen Erfahrungen geteilt haben und so dazu beigetragen haben, strategische Gespräche in umsetzbare Branchenerkenntnisse zu verwandeln.

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Cindy Dustin

Cindy Dustin ist bei PTC als Marketingleiterin für die Automobilindustrie tätig und hat sich auf GTM-Strategien, ergebnisorientierte Kommunikation, Thought Leadership und die Einbindung von Führungskräften spezialisiert. Dank ihrer langjährigen Erfahrung in der Entwicklung von Kommunikationskonzepten für Ingenieure und Führungskräfte bringt sie eine praxisorientierte, geschäftsorientierte Perspektive ein, wie die Branche angesichts der zunehmenden Komplexität von Software und Systemen schnellere, effizientere und konforme Innovationen umsetzen kann.

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