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Stücklistenorientierten Ansatz einführen: Zehn Arten, Ihre Daten zu organisieren und eine digitale Vorreiterposition einzunehmen

Zusammenfassung

Ihre digitale Transformation beginnt mit dem Stücklisten-Management

Kürzere Time-to-Market, schnellere Iterationen, niedrigere Kosten – das sind die Ziele der meisten Produktentwicklungsunternehmen. Produktlebenszyklus-Management (PLM) ist eine wichtige Voraussetzung, um diese Ziele zu erreichen. Doch die meisten Hersteller verfügen bereits über ein PLM-System. Wo liegt also das Problem? PLM ist zwar allgegenwärtig. Doch viele Hersteller nutzen mehrere voneinander isolierte Legacy-Systeme, die ihren Geschäftsprozessen einfach nicht mehr gewachsen sind. Viele Unternehmen haben keine genaue und aktuelle teileorientierte Stückliste – keine maßgebliche Erkenntnisquelle, auf die sie sich verlassen können.

So sieht die Situation aus, wenn Systeme nicht miteinander verbunden sind: Entwicklungs-Teams arbeiten mit Zeichnungen und müssen nicht wertschöpfende Arbeiten leisten, beispielsweise die vierfache Eingabe von Daten, weil Informationen aus Zeichnungen manuell übertragen oder für Fertigung, Lieferkette, Service und Kunden kontinuierlich Daten aus Zeichnungen und CAD-Dateien extrahiert werden müssen. Das Auffinden der richtigen Informationen bei einer Änderung wird nahezu unmöglich, wenn die Daten auf viele Speicherorte verteilt sind. Einkaufsleiter bestellen falsche Teile, weil sie keine Möglichkeit haben, bevorzugte Zulieferer und Komponenten festzustellen und Mengenrabatte auszuhandeln. Lieferketten-Manager treffen falsche Bestandsentscheidungen, die zu geringer Wiederverwendung von Teilen und hohen Inventarständen führen. Produktionsplaner schließen Maschineneinstellungen nicht rechtzeitig ab, um Produktfreigabetermine einzuhalten. Sie beginnen mit Prozessaktualisierungen – beispielsweise dem Einrichten von Montagelinien oder dem Ausarbeiten von Arbeitsanweisungen – und liegen in kurzer Zeit hinter dem Zeitplan zurück, sodass sie Liefertermine an Kunden verpassen. Technische Autoren produzieren Benutzerhandbücher mit falschen Anweisungen, was eine übermäßige Anzahl von Service-Anrufen zur Folge hat.