Colleen Smith ist PTCs Global Partner Marketing Leader, wo sie mit strategischen Technologie- und Servicepartnern aus der ganzen Welt zusammenarbeitet und PTCs indirekte Go-to-Market-Strategie sowie deren Umsetzung überwacht. Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Softwarebranche und der Zusammenarbeit mit Technologie- und SaaS-Partnern verfügt Colleen über ein tiefes Verständnis der Branche, der Technologieprodukte und der Marktchancen für Wachstum.
PTC treibt die nächste Generation der Produktentwicklung und KI-Infrastruktur mit der NVIDIA Omniverse DSX AI Factory-Plattform voran
Da Produkte immer komplexer werden und die Entwicklungszyklen immer schneller ablaufen, überdenken Hersteller derzeit, wie Konstruktionsdaten, Simulationen und Lebenszyklusmanagement miteinander verknüpft werden können. Dies gilt insbesondere für die KI-Infrastruktur – wo Milliarden von Dollar in Rechenzentren mit einer Leistung von 100 Megawatt und mehr investiert werden –, sodass Hardware, Software, Kühlung, Stromversorgung und Systemtechnik präzise aufeinander abgestimmt und integriert werden müssen.
Diese Herausforderung steht im Mittelpunkt der Arbeit von PTC, das seine Produktentwicklungsplattformen mit den Bibliotheken von NVIDIA Omniverse zusammenführt, um eine simulationsgesteuerte Zusammenarbeit in Echtzeit über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg zu ermöglichen.
Windchill + NVIDIA Omniverse-Bibliotheken: Produktentwicklung in Echtzeit
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die Integration von NVIDIA Omniverse-Bibliotheken in Windchill, wodurch PLM-verwaltete Produktdaten mit hochpräzisen Echtzeit-Simulationen verknüpft werden.
Durch die direkte Einbettung von Omniverse-Bibliotheken und RTX-Technologien in Windchill können Entwicklungsteams die aktuellsten, versionsverwalteten Creo-Konstruktionsdaten sowie multidisziplinäre, heterogene CAD-Daten in einer immersiven 3D-Umgebung visualisieren und bearbeiten – ohne das PLM-System verlassen zu müssen.
Dieser Ansatz verändert die Art und Weise, wie Teams zusammenarbeiten können, grundlegend:
- Ingenieure können multidisziplinäre Baugruppen in Echtzeit untersuchen.
- Beteiligte aus den Bereichen Technik, Fertigung und Marketing haben Zugriff auf dieselbe verbindliche Produktdefinition.
- Entscheidungen werden schneller getroffen, da Simulationen direkt auf der Grundlage rückverfolgbarer PLM-Daten durchgeführt werden, was Nacharbeiten und Entwicklungsrisiken reduziert.
Anstatt die Simulation als nachgelagerten Schritt zu betrachten, integriert Windchill sie in den Produktentwicklungsablauf – genau dort, wo sie hingehört.
Windchill integriert NVIDIA Omniverse DSX für die Planung von KI-Fabriken und KI-Infrastrukturen
Diese Funktionen erweisen sich als besonders leistungsstark, wenn sie auf die KI-Infrastruktur und KI-Fabrikplanung angewendet werden. KI-Hardware – von Hochleistungs-Leiterplatten bis hin zu Systemen im Rechenzentrumsmaßstab – erfordert eine enge Abstimmung zwischen den Bereichen Mechanik, Elektrik, Thermik und Systemtechnik.
Die Integration von Windchill mit Omniverse-Bibliotheken durch PTC ermöglicht Digital-Twin-Workflows, mit denen Teams das reale Verhalten von KI-Infrastrukturen anhand von Live-Produktdaten simulieren können, die im PLM verwaltet werden. Ingenieure können Kühlstrategien, räumliche Einschränkungen und Interaktionen auf Systemebene bewerten, lange bevor physische Prototypen gebaut werden.
Dies steht in engem Einklang mit der umfassenderen Omniverse-Strategie von NVIDIA für den Entwurf von KI-Fabriken, bei der OpenUSD-basierte Digital-Twins zur Planung und Optimierung groß angelegter KI-Rechenzentren eingesetzt werden. Durch die Verknüpfung der Produktdefinition in Windchill mit dem NVIDIA Omniverse DSX-Blueprint für digitale Zwillinge von KI-Fabriken können Hersteller sicherstellen, dass KI-Fabrikentwürfe mit den sich weiterentwickelnden technischen Daten synchronisiert bleiben – was schnellere Iterationen und ein höheres Vertrauen in die Systemleistung ermöglicht.
Kurz gesagt: Windchill wird zum System of Record, während NVIDIA Omniverse DSX zum System of Insight für das Engineering von KI-Infrastrukturen wird.
Creo und USD: Offene Standards für Digital Twins im Engineering
Ein wesentlicher Faktor für diese Partnerschaft ist die Unterstützung von OpenUSD durch Creo, einem offenen und erweiterbaren 3D-Daten-Framework. PTC ist der Alliance for OpenUSD beigetreten und bekräftigt damit sein Engagement für offene Standards und Interoperabilität im gesamten Engineering-Ökosystem. Derzeit ist geplant, die Möglichkeit hinzuzufügen, Daten direkt aus Creo im USD-Format zu exportieren.
Die Wirkung wird beträchtlich sein:
- Die Konstruktionsdaten bleiben über alle Tools und Teams hinweg konsistent.
- Ingenieure können kostspielige Übersetzungsfehler und die Bindung an proprietäre Systeme vermeiden.
- OpenUSD bietet eine gemeinsame Sprache für die Zusammenarbeit über CAD-, PLM- und Simulationsplattformen hinweg.
Für Hersteller, die immer komplexere Produkte entwickeln, ist dieser offene Ansatz unerlässlich, um Initiativen im Bereich Digital Engineering zu skalieren.
Eine Grundlage für die Zukunft des Engineerings
PTC legt den Grundstein für eine neue Ära der Produktentwicklung – eine Ära, in der PLM, CAD, Simulation und KI-gesteuerte Digital Twins als vernetztes System zusammenwirken.
Durch die Integration von Windchill in die NVIDIA Omniverse-Bibliotheken, die Erweiterung der USD-Fähigkeiten von Creo und die Nutzung offener Standards ermöglicht PTC es Herstellern, schneller voranzukommen, besser zusammenzuarbeiten und mit größerer Sicherheit zu entwickeln – insbesondere in der sich rasch wandelnden Welt der KI-Infrastruktur.