Echtzeit-Datenzugriff:
So realisieren Sie das Konzept des Digital Thread
Einleitung
Eines der grundlegenden Ziele der digitalen Transformation und des Digital Thread ist eine Verbesserung der Zusammenarbeit im erweiterten Unternehmen. Sie ermöglicht schnellere Innovation, bessere Qualität und niedrigere Kosten. Für Fertigungsunternehmen sind die Verwaltung und gemeinsame Nutzung von Produktdaten aus der technischen Entwicklung eine wichtige Voraussetzung für eine solche Transformation.
Wie übergibt Ihre Entwicklungsabteilung produktbezogene Informationen wie Zeichnungen, Entwürfe, Dokumente und Spezifikationen an andere Abteilungen? Wie binden Sie die Stakeholder im gesamten Unternehmen in kritische PLM-Prozesse ein? Wie schnell erfährt die technische Entwicklung von Problemen in nachgelagerten Prozessen und Abläufen?
In diesem eBook erfahren Sie, wie Sie Stakeholder im gesamten Digital Thread mithilfe von Windchill Navigate mit relevanten Design- und Konstruktionsdaten versorgen können.
- Schnellere Entscheidungen auf Basis fundierter Informationen
- Höhere Produktivität, da Daten einfacher gefunden und kommuniziert werden
- Bessere Kundenzufriedenheit dank genauerer Produktinformationen
Wie kommunizieren Sie heute Produktdaten?
Sehen wir uns zunächst eine häufige Herausforderung bei der Kommunikation an. Wenn beispielsweise ein Ingenieur etwas im PLM-System ändert, wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass andere die Aktualisierung unmittelbar nach der Bestätigung sehen? Ist es nicht eher realistisch, dass die Änderung erst gut zwei Wochen später bemerkt wird? Arbeiten die Stakeholder dann mit der richtigen Version der Daten? Oder doch mit der ursprünglichen Version ohne die letzten Änderungen?
Leider ist eine unvollständige und verzögerte Kommunikation von Produktdaten aufgrund von Herausforderungen bei der Automatisierung und funktionalen Silos nicht zu vermeiden. Oft herrscht ein Gefühl vor, dass Daten ein persönliches Eigentum sind, das anderen Teams nicht anvertraut werden kann. Eine typische und wachsende Sorge betrifft beispielsweise die externe Freigabe von Daten: Stehlen Zulieferer oder Vertragshersteller nicht das geistige Eigentum, wenn man Daten für sie freigibt? Diese Hindernisse für die Zusammenarbeit verzögern nicht nur die Produktentwicklung, sondern führen auch zu teurer Nacharbeit, Produktionsproblemen, die die Qualität beeinträchtigen, langsamer Reaktion von Konstruktions- und Fertigungspartnern sowie wiederholten Service-Einsätzen bei Kunden. Die Probleme durch das Arbeiten in Informationssilos werden noch verschärft, wenn sich das Unternehmen durch Übernahmen vergrößert, da sich dadurch der Aufwand für die Abstimmung der Teams und der übernommenen Tools vervielfacht.
Hinzu kommt: Wenn mehrere Ursprungssysteme verwendet werden, müssen diese integriert und die relevanten produktbezogenen Daten zur Verfügung gestellt werden. Die IT setzt in solchen Fällen auf Schulungen in den unterschiedlichen Systemen und auf die Entwicklung von zusätzlichen Skripts, Makros usw. All das erfordert viel Arbeit – und das, obwohl die IT ohnehin selten über ausreichende Ressourcen verfügt. Die Anforderungen an die Sicherheit können ebenfalls ein Hindernis sein. Funktionsübergreifende, geografisch verteilte Projekt-Teams zeichnen sich durch hohe Interaktivität aus. Dies führt häufig zu Störungen bei der Freigabe von Daten und Projektplänen außerhalb der Firewall. Die Einrichtung und Pflege von Extranets ist teuer und risikobehaftet.
Und dann ist da noch die weltweite Pandemie. Wie lässt sich das Arbeiten im Home-Office umsetzen?
Kurz: Ohne eine geeignete Plattform für die Zusammenarbeit ist es äußerst schwierig, Informationen zu verwalten und zu finden sowie fundierte Entscheidungen zu treffen. Konstruktionsingenieure werden mit Anfragen nach Produktdaten überrannt. Jedes Mal, wenn sie Daten abrufen und für gelegentliche Nutzer freigeben müssen, werden sie von der Arbeit an innovativen Entwürfen abgehalten. Die IT ist regelmäßig übermäßig in die Projektarbeit involviert. Der Druck, die Effizienz zu steigern, die Kosten zu senken und dabei die Markteinführung zu beschleunigen, wächst zunehmend. Es muss also eine bessere Lösung geben.
Erica Goosen, Senior Product Engineer, Steelcase
Zusammenarbeit aller Stakeholder
Mit Unterstützung von Windchill Navigate können Ihre Business-User erstklassige Entscheidungen treffen. Das topmoderne Benutzererlebnis spart Zeit und wird höchsten Erwartungen an eine App gerecht. Mit einer einzigen maßgeblichen Datenquelle für Produktdaten im gesamten Produktlebenszyklus kann jeder im Unternehmen PLM-Prozesse einsehen, auf sie zugreifen und zu ihnen beitragen, sodass alle Aktivitäten einen Mehrwert bieten.
Preeti Gupta, Lead ThingWorx Architect, Johnson & Johnson
Windchill, die PLM-Plattform von PTC für den Digital Thread in Unternehmen, verfügt über ein Zugriffsmodell (Technologie-Governance, Architektur und Cybersicherheit) für den zuverlässigen Schutz Ihres geistigen Eigentums. Bediener, Service-Techniker, Qualitätsprüfer und andere erhalten über einfache rollen- und aufgabenbasierte Apps sicheren Zugriff auf PLM-Inhalte, sodass sie ihre Termin-, Kosten- und Qualitätsziele besser erreichen können. Diese Apps lassen sich individuell anpassen und ermöglichen die Echtzeit-Freigabe von Daten für Kunden, Zulieferer, Aufsichtsbehörden und Partner. Das Erlebnis ist stets nahtlos, schnell und sicher, ob bei der Suche nach genehmigten und freigegebenen Zeichnungen oder beim Prüfen und Genehmigen einer Änderung. Im Mittelpunkt dieser Apps stehen zwar PLM-Inhalte und -Prozesse, doch sie lassen sich auch einfach mit Unternehmenssystemen (z. B. ERP) von anderen Anbietern verbinden, um Kosten- oder Bestandsinformationen in der Teilestruktur eines Produkts anzuzeigen.