
Bringen Sie Ihre modularen Plattformen mit dynamischer Positionierung auf die nächste Stufe
00:00 Hallo, ich bin Jeff Zemsky, Vizepräsident Produktmanagement im Windchill-Segment. Heute schauen wir uns genauer an, wie man das Potenzial modularer Plattformen nutzt und dabei Zeit beim Engineering und der Fertigung spart und gleichzeitig den Zugriff für das Unternehmen optimiert. Unternehmen verfolgen viele Produktionsstrategien, um die Kunden- und Marktanforderungen zu erfüllen. Aus einer Vielzahl an Produktfamilien und Angeboten wird meist nur eines verwendet. Die meisten Produkte und Angebote können für
00:31 zahlreiche Produktanforderungen skaliert werden. Lagerfertigung und Auftragsfertigung unterstützen feste Funktionen und können in großen Mengen vorab geplant und bestellt werden. Man kann das System so konfigurieren, dass zusätzlich Builds bestellt und variable Funktionen hinzugefügt werden. Das Engineering für eine Bestellung kann von der Lagerfertigung oder der Auftragsfertigung aus gestartet werden und auftragsspezifisches Engineering bereitstellen. Durch die Modularität der Plattform können Organisationen die Produkt- und Prozessqualität verbessern und gleichzeitig Produktdiversität anbieten.
01:01 Die Funktionen der Windchill-Plattform liefern die Grundlage für die Erstellung, Verwaltung und Bereitstellung einer robusten, konfigurierbaren Produktlösung. Schauen wir uns an, wie Windchill im Konstruktionszyklus Plattformmodularität bereitstellt. Es geht los mit einer Top-down- und Bottom-up-Funktion, so kann eine modulare Produktplattform erstellt und verwaltet werden, die Stückliste, CAD und Visualisierung liefert und gleichzeitig die Planung einer ganzen Familie an Produktangeboten ermöglicht. Diese Grundlage kann dann von der
01:31 Fertigung genutzt werden, um die Planung anzupassen und die frühe Zusammenarbeit mit dem Engineering in die Wege zu leiten. Mit einer modularen Plattform lassen sich Konstruktionen umfassend prüfen und die Reife mit unternehmensübergreifender Change-Governance verwalten. Konfigurationen für Visualisierungsobjekte und erweiterte Realität sind im Unternehmen für eine Vielzahl von Anforderungen verfügbar. Auch die Planung des Service kann umfassend profitieren und die passenden Anweisungen und Teileinformationen bereitstellen. Schauen wir uns nun die Kernelemente der Funktionen der Windchill-Plattform an.
02:02 Die Plattformarchitektur folgt einer hierarchischen Struktur, in der die physikalische Architektur so dargestellt ist, dass sie jederzeit wiederverwendet werden kann. Sie kann Top-down erstellt und Bottom-up mit wachsender Reife der Konstruktion befüllt werden. Die Module sind wiederverwendbare Blöcke, die die Plattformarchitektur füllen. Dies sind die Kernstücke, in denen die Detailkonstruktion durchgeführt wird. So können unterschiedliche Konstruktionen auf einer gemeinsamen Plattform verwaltet werden. Anhand logischer Steuerelemente werden
02:32 die Module ausgewählt, die zu einer Konfiguration gehören. Sie stellen die Marketing- und Technikfunktionen sowie die Rollen dar, die für diese Marketingangebote zuständig sind. Nun werden anhand von Konfigurationen das Plattformdesign geprüft, geplante Angebote dargestellt und spezifische Kundenbestellungen sowie technische Entwicklungsstückliste, Fertigungsstückliste, CAD und Visualisierungsobjekte dargestellt. Anhand dieser Elemente können Teams Konstruktionen planen und prüfen und das robuste Änderungsmanagement von Windchill nutzen, um die Plattformreife zu steuern.
03:05 Dank der Plattformstruktur lassen sich Produktangebote basierend auf einer konfigurierbaren modularen Struktur bereitstellen. Durch Filtern einer konfigurierbaren modularen Struktur können Benutzer die Plattformlösungen konstruieren und prüfen, die downstream genutzt werden können. Für viele Produktfamilien gibt es wenige bis gar keine Änderung in der Position oder dem Standort der Module, und Unternehmen können Visualisierung und Stückliste schnell für Benutzer im gesamten Unternehmen bereitstellen. Was geschieht, wenn der Modulstandort aufgrund der Plattformlogik umfassender verändert werden muss?
03:37 Da der Umfang der Produktvarianten und möglichen Modulpositionen auf eine schwindelerregend große Anzahl ansteigt, stehen wir schnell vor einer Herausforderung in der Effizienz der virtuellen Konstruktion. Um Konfigurationen zu konstruieren und anzuzeigen, müssen Konstrukteure und Ingenieure allen erforderlichen Positionen manuell Module hinzufügen. Dann müssen abhängige Objektmodule in Beziehung zu den neu positionierten Modulen hinzufügefügt werden. Damit entsteht Komplexität und zeitintensiver Aufwand. Das wird nahezu unmöglich
04:07 und führt dazu, dass nur eine kleine Untergruppe von Logikbedingungen konstruiert und geprüft wird. Dann haben die größeren Produktteams eingeschränkten Zugriff auf Konfigurationen oder müssen Objekte anfordern, die vom Engineering manuell erstellt werden. Dies führt zu Einbußen in Effizienz und Zeit und zu einem größeren Risiko für Produktfehler. Wie bewältigen wir nun diese Herausforderung in der Effizienz der virtuellen Konstruktion? Wir freuen uns, dass wir mit Windchill 12 intelligente Plattformen einführen. Intelligente Plattformen sind eine Aktualisierung unserer globalen Plattformen und umfassen dynamische Positionierung.
04:38 Die dynamische Positionierung kann Module automatisch basierend auf der Logik an den korrekten Positionen platzieren, ohne die Plattform überladen oder jedes Mal zum CAD zurückkehren zu müssen. Ingenieure und Konstrukteure können den vollständigen Bereich der Produktplattform konstruieren, visualisieren und prüfen. Das Produktteam hat Zugriff auf die Visualisierungen für die erforderlichen Konfigurationen, ohne zum Engineering zurückzukehren. Intelligente Plattformen steigern die modulare Strategie auf die nächste Ebene. Intelligente Plattformen basieren auf den modularen Elementen und konstruieren, erstellen und visualisieren so die korrekte Position der Variantenkonfiguration.
05:11 Damit werden die leistungsstarken Konzepte der Modularität in Windchill erweitert und unterstützen dynamische Positionierung. Die Positionierungshierarchie überträgt die Konstruktions- und Schnittstellenzwecke. Nun steuern Steuerelemente nicht nur die Auswahl der Module, sondern platzieren sie. Diese Module fügen das Konzept der Schnittstelle hinzu, das bestimmt, wie sie in der Visualisierung platziert sind. Konfigurationen können nun diese Verbesserungen nutzen, so dass Teams auf viel mehr Produktangebote zugreifen, diese konstruieren
05:43 und prüfen können und die Effizienz steigern. Der erste Schlüssel zu höherer Effizienz intelligenter Plattformen ist die Positionierungsarchitektur. Dieses neue Konzept arbeitet parallel zur Stücklistenstruktur und definiert, wie Elemente im Produkt positioniert werden können. Die Architektur hat drei Elemente. Der konfigurierbare Knoten definiert, wo austauschbare Elemente und Positionen vorhanden sein können. Schnittstellen definieren eine Positionierungs- beziehung zwischen zwei konfigurierbaren Modulen.
06:14 Innerhalb der Schnittstellen stellen Locators die verfügbaren Positionen dar. Es können mehrere Locators vorhanden sein, die die zahlreichen Positionen darstellen, an denen ein Modul platziert werden kann. Nun, wo die Positionsarchitektur definiert ist, ist es an der Zeit, die Positionen oder Standorte des Moduls zu verwalten. Für jedes Modul können ein bis viele Locators definiert sein, die bestimmen, wo sie basierend auf der Visualisierung platziert werden sollen. Locators werden im Modul erstellt, in dem Koordinatensysteme aus Creo in Windchill genutzt werden.
06:44 Schauen wir uns nun die Aktivierung der intelligenten Plattformen an und beginnen mit der Produktarchitektur. Die Produktarchitektur definiert die Beziehung zwischen unterschiedlichen konfigurierbaren Modulen. Schnittstellen setzen konfigurierbare Module in der Architektur in Beziehung zueinander und verwenden die Locators, um zu bestimmen, welche Standorte verfügbar sind. Benutzer können ihre Produktarchitektur einfach verwalten, indem sie konfigurierbare Module durch Ziehen und Ablegen platzieren und so die Struktur erstellen. Schnittstellen können einfach durch Ziehen aus einem konfigurierbaren Modul in ein anderes konfigurierbares Modul erstellt werden.
07:17 Sobald der Locator erstellt ist, kann der Benutzer die entsprechenden Locators auswählen und die Logik zuweisen, die den Benutzer dieser Standorte bestimmt. Als Nächstes wird ein Locator ausgewählt, der bestimmt, wo die Module in Relation zueinander platziert werden. Für jedes Modul können ein bis viele Locators erstellt werden, die unterschiedliche Möglichkeiten für die Ausrichtung des Moduls bei der Positionierung definieren. Die Auswahl der passenden Locators, die aus dem CAD-Koordinatensysteme übertragen werden, erfolgt einfach in der grafischen Umgebung.
07:48 Schauen wir uns an, wie diese Funktionen für zahlreiche Produktanforderungen zusammenkommen. In diesem ersten Beispiel wählen wir Optionen aus und sehen die aktualisierte Konfiguration, die in der Produktstruktur korrekt positioniert ist. Nun schalten wir einfach zu anderen Konfigurationen mithilfe sicherer Filter oder Variantenspezifikationen um. Je nach ausgewählten Optionen sind sowohl die richtige Stückliste als auch das Visualisierungsobjekt für den Benutzer verfügbar.
08:19 Basierend auf der Positionierungsarchitektur und den Locators, können Benutzer einfach auf die gewünschte Konfiguration zugreifen, ohne das Engineering zu bitten, dies manuell zu erledigen. Konstrukteure und Ingenieure können eine breite Palette des Produkts konstruieren und prüfen. Mit Windchill können Benutzer ihre Konfiguration auswählen und die korrekt positionierte Lösung in Creo oder Creo View übertragen, wo sie an den Konstruktionen arbeiten können. Die gesamte Organisation hat mehr wertvolle Zeit, wenn Teammitglieder die benötigten Stücklisten und Visualisierungsobjekte schnell abrufen können.
08:52 Windchill Smart Platforms ist ein neues Lizenzpaket, das Lizenz für Plattformstrukturen ersetzt. Smart Platforms enthält die vorhandene Plattformstrukturen und erweitert diese um neue Funktionen der Smart Platforms. Wie die Plattformstrukturen ist Smart Platforms nur für Benutzer erforderlich, die Plattformdaten erstellen, verwalten und bearbeiten, wie z. B. bei der dynamischen Positionierung. Benutzer, die die Ergebnisse anzeigen oder Filter anwenden, benötigen diese Lizenz nicht für ihre Arbeit. Eine weitere wichtige Änderung in der Lizenz ist, dass Smart Platforms eine Lizenz für registrierte Benutzer ist
09:26 und keine aktive Tageslizenz für Benutzer, wie dies bei den Plattformstrukturen der Fall war. Die Erstellung und Bereitstellung einer modularen Plattform kann für mehr Vorteile sorgen. Smart Platforms bietet noch mehr Vorteile, da es die Herausforderungen in der Konstruktionseffizienz meistert. Konstrukteure und Ingenieure können nun in wenigen Tagen oder Stunden Konstruktionen und Prüfungen durchführen, für die zuvor Wochen und Monate erforderlich waren. Produktteams haben nun einfachen Zugriff auf die Positionierung der korrekten Konfiguration und können sie im gesamten Unternehmen nutzen. In dieser Sitzung haben wir hervorgehoben, wie Sie
09:56 Windchill Smart Platforms nutzen können, um erheblich mehr Effizienz für Benutzer im Digital Thread zu erzielen. Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben.