Übersicht über das Tool:

Dieses Tool soll Herstellern helfen, ihre Qualitäts-Management-Initiativen zu priorisieren. Für jeden kritischen Bereich erhalten Sie spezifische Empfehlungen von CIMdata, welche Fähigkeiten Ihre Organisation implementieren sollte bzw. auf welche Bereiche Sie sich konzentrieren sollten, um Ihre identifizierten Qualitätsverbesserungsziele am besten zu erreichen. Diese Empfehlungen stehen Ihnen am Ende des Tools zum Download zur Verfügung.


Hinweise für Anwender:

Verwenden Sie für jedes der aufgeführten Qualitätsprobleme den Schieberegler, um die prozentuale Verbesserung anzugeben, die Ihr Unternehmen sich vom Einsatz von PLM für Closed-Loop Quality (CLQ) erhofft.


Ausschuss und Nacharbeit

Senken Sie die Kosten, die auf schlechte Konstruktionen, welche in die Fertigung gelangen, fehlerhafte Komponenten und/oder prozessbezogene Fehler zurückzuführen sind.

Mithilfe eines geschlossenen Qualitätskreislaufs (CLQ – Closed-Loop Quality) können Organisationen verhindern, dass Fehler und Probleme über die Produktentwicklung hinaus in die Fertigung und bis zum Kunden gelangen. Sollte ein Fehler oder Problem auftreten, ermöglicht CLQ dank frühzeitigem Einblick für alle wichtigen Stakeholder eine schnelle Reaktion. Darüber hinaus stützen sich Ursachenanalyse sowie Verbesserungs- und Präventionsmaßnahmen (CAPAs) bei CLQ auf nachverfolgbare Produktinformationen. Genehmigungs- und Änderungsprozesse erfolgen kontrolliert und werden über die gesamte Produktentwicklung hinweg verwaltet und nachverfolgt. Es ist auch unerlässlich, die Prozessschleifen zu schließen, damit Änderungen in Konstruktion oder Fertigung gelöst werden, bevor die Produkte an Kunden, Fertigung, Beschaffung und Service gehen. Organisationen können einen gemeinsamen digitalen Thread generieren und bereitstellen, der alle Produktdaten, Berichte und Prozesse verbindet und auf das Ziel höchster Produktqualität ausgelegt ist.


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Nach Ihren Angaben haben Sie niedrige Erwartungen, Ausschuss und Nacharbeit zu reduzieren. Sie glauben vermutlich nicht, das CLQ Ihnen helfen kann. Unsere Erfahrungen mit anderen Unternehmen zeigen jedoch, dass dem nicht so ist. Auch wenn Raum für Verbesserungen in diesen Bereichen nicht sofort ins Auge fällt, ist er doch immer vorhanden:

  • Optimieren Sie Änderungsprozesse zusätzlich, indem Sie einen Fast-Track- und einen Normal-Track-Prozess einführen, mit dem Sie die für die Umsetzung von Änderungen zuständigen Ressourcen entlasten. Sorgen Sie gleichzeitig dafür, dass Änderungen schneller und kostengünstiger umgesetzt werden, ohne dass es aufgrund von verzögerten Genehmigungen zu weitreichenden nachträglichen Änderungen kommt. Informieren Sie sich über einen CM2-Änderungsprozess.
  • Verbessern Sie die Konstruktionseffizienz und liefern Sie hochwertige Produkte, indem Sie einen Design-Lenkungs- und Produktrealisierungsprozess nach ISO 9001 implementieren. Durch die Erstellung von vordefinierten Datenzuständen sorgen Sie dafür, dass die gesamte Produktentwicklung nach einem allgemein gültigen Prozess abläuft.
  • Kontrollieren und verteilen Sie effizient alle dokumentierten Richtlinien und Verfahren, und verfolgen Sie Schulungen. Erweitern Sie Best Practices für die Dokumentverwaltung zu Standardarbeitsanweisungen, und ermöglichen Sie dem Management den Echtzeit-Zugriff auf Schulungsaufzeichnungen mit einer zuverlässigen und allgemein gültigen Datenquelle für geistiges Eigentum an Richtlinien und Prozessen.
  • Kontrollieren und verwalten Sie interne und externe Audits effizient, indem Sie einen Qualitätsprozess gemäß ISO 9001 implementieren, um die zuverlässige Einhaltung wichtiger Unternehmensprozesse, Anforderungen und Direktiven sicherzustellen.
  • Verbessern Sie die Qualität, indem Sie mithilfe eines standardisierten, geschlossenen CAPA-Prozesses mit vordefinierten, aber konfigurierbaren Workflows und integrierten Stücklisten, Teilen und Dokumenten vorhandene Probleme korrigieren und ihr erneutes Auftreten verhindern. Verknüpfen Sie alle Qualitäts-Inputs (Konstruktionsverlauf, Beschwerden usw.).
  • Ermöglichen Sie der Forschung & Entwicklung Echtzeit-Einblick in die Produktleistung und in Konstruktionsprobleme, indem Sie alle Arten von internen und externen Nichtkonformitäten, Kundenbeschwerden und Feedback zentral speichern und verwalten.

Nach Ihren Angaben haben Sie mittlere Erwartungen, Ausschuss und Nacharbeit zu reduzieren. Wahrscheinlich sind bereits Verfahren zur Änderungskontrolle vorhanden und vielleicht sogar eine Methode zur Verwaltung von Standardteilen und Wiederverwendung bereits vorhandener Teile. Mit CLQ können Sie Folgendes erreichen:

  • Automatisieren Sie Qualitätsprozesse nach dem Standard ISO 9001 (Qualitäts-Management-Systeme, QMS) mit vorkonfigurierten PLM- und Qualitätsprozessen.
  • PLM stellt eine zuverlässige und allgemein gültige Produktdatenquelle für alle Produktlinien und Entwicklungsaktivitäten bereit.
  • Nutzen Sie eine modellbasierte Entwicklungsstrategie mit prädiktiven Qualitäts-, Risiko- und Zuverlässigkeitsdaten als integralen Bestandteil der digitalen Produktdefinition. Verwenden Sie anschließend FMEA-Ausgaben direkt für die CAD-Modelle, um zu erkennen und zu prognostizieren, wie ein Produkt versagen könnte und welches Gefahren- bzw. Schadenspotenzial von ihm ausgeht.
  • Kombinieren Sie Anforderungen aus der Anfangsphase mit FMEA-Daten, um CTQs, Produktvalidierungen und Kontrollpläne zu generieren.
  • Diese codifizierten Informationen (CTQs, Produktvalidierung und Kontrollpläne) können später für Überwachungsprozesse (Audits, Nichtkonformitätsprüfungen, Kundenerfahrungsverwaltung und CAPAs) eingesetzt werden, die fest in das Konstruktions-Tool und die PLM-Suite integriert werden sollten. Tatsächliche Fehlfunktionen, die in der Fertigung und im Einsatz beobachtet werden, sind dann sofort unternehmensweit zu erkennen, insbesondere für Konstruktionsingenieure.

Nach Ihren Angaben haben Sie hohe Erwartungen, Ausschuss und Nacharbeit zu reduzieren. Der beste Weg, um CLQ zu verwirklichen, besteht darin, alle Kernprozesse für Produktentwicklung und Qualitäts-Management in ein und dasselbe System einzubetten. Dabei sollten Sie Folgendes beachten:

  • Definieren und Prognostizieren: Wir empfehlen, das Produkt mithilfe eines modellbasierten Ansatzes anhand der Anforderungen zu definieren, die direkt mit der CAD-Definition des Entwurfs verknüpft sind. Verwalten Sie alle Artefakte im PLM-System. Identifizieren Sie mithilfe von Risiko- und Zuverlässigkeitsanalysen Problembereiche in Konstruktion oder Fertigung. Generieren Sie CTQs (Critical to Quality Characteristics, qualitätskritische Eigenschaften).
  • Validieren, Kontrollieren und Überwachen: Erstellen Sie anhand der Produktanforderungen Validierungstests und CTQs als Grundlage für Kontrollpläne für die Fertigung. Überwachen Sie die Produktleistung in der Fertigung und im Service mittels FMEA-Informationen (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalysen) in Überwachungs- und Verbesserungssystemen.
  • Vergleichen und Verbessern: Vergleichen Sie mithilfe von Überwachungsdaten die tatsächliche mit der prognostizierten Leistung, und definieren Sie einen Produktleistungswert. Verbesserungen und/oder Korrekturmaßnahmen müssen zur Analyse, Priorisierung und Planung an das Management weitergeleitet werden. Verwalten Sie alle Änderungen gemäß standardisierten Änderungs- und Konfigurationsprozessen.
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Zurückweisungen von Produkten im Einsatz, Retouren und Preisnachlässe

Senken Sie die Kosten, die durch die Auslieferung minderwertiger Produkte an Kunden entstehen und zu Retouren und/oder Korrekturen im Einsatz führen.

Das Einbringen korrekter Daten in die Fertigungsumgebung ist entscheidend für die Auslieferung besserer Produkte. Und doch können Ausfälle im Einsatz sowie Retouren durch Störungen im Fertigungsprozess, z. B. schlechte Qualität des eingehenden Materials oder Werkzeugbruch, verursacht werden. Eine Hauptursache für fehlerhafte Produkte sind jedoch ungenaue Daten. Oft arbeiten Konstruktions- und Fertigungs-Teams isoliert voneinander, was der Schaffung eines durchgängigen digitalen Threads vom Entwurfskonzept bis zum fertigen Produkt entgegensteht. Besonders wichtig im Produktlebenszyklus ist ein geschlossener Feedback-Kreislauf für die Zeit nach der Fertigung. Dieser setzt die Erfassung und Nutzung von Digital Twins („As built“ und „As maintained“) voraus. Zahlreiche CLQ-Funktionalitäten sind dabei hilfreich.


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Nach Ihren Angaben haben Sie niedrige Erwartungen, Retouren und/oder Korrekturen im Einsatz zu reduzieren. Der Datenfluss von der Produktentwicklung zur Fertigung ist wahrscheinlich optimiert. Sie sollten sich auf das Gegenteil konzentrieren: sicherzustellen, dass Daten nach der Fertigung wieder in die Produktentwicklungsorganisation zurückgeführt werden. Achten Sie auf Folgendes:

  • Schließen des Qualitätskreislaufs durch automatische Aufzeichnung aller Änderungen oder Probleme, die in der Fertigung oder im Einsatz auftreten, im PLM-System, damit aktuelle und zukünftige Produkte verbessert werden können.
  • Stellen Sie sicher, dass „As built“- und „As maintained“-Stücklisten kritischer Produkte in die PLM-Umgebung eingespeist werden. Wichtige Gruppen in Ihrer Organisationen können mithilfe dieser kritischen Komponenten von Digital Twins den Service im gesamten Produktlebenszyklus verbessern.
  • Implementieren Sie FMEA -und FRACAS-Funktionen (Failure Reporting, Analysis and Corrective Action System), die zum Zweck der Problemlösung in die Produktdaten integriert sind.

Nach Ihren Angaben haben Sie mittlere Erwartungen, Retouren und/oder Korrekturen im Einsatz zu reduzieren. Wahrscheinlich übertragen Sie grundlegende Produktentwicklungsinformationen auf sinnvolle Weise an die Fertigung. Aktivitäten wie Änderungskontrolle und Stücklistentransfer sind möglicherweise noch nicht so vollständig, wie Sie sie gerne hätten. Achten Sie auf die folgenden Bereiche, um die Qualität des Informationsflusses in die und aus der Fertigung zu verbessern:

  • Integrieren Sie Prozesse für das Änderungs-Management in Produktentwicklung und Fertigung (sowie in anderen Gruppen), damit Änderungen vor Produktionsstart gelöst und genehmigt werden können. Dieser Prozess muss sowohl Fast-Track-Änderungen (einfache Änderungen) als auch Normal-Track-Änderungen (Änderungen mit komplexen Auswirkungen) abdecken.
  • Stellen Sie sicher, dass die Stücklisten vollständig sind und bei Produkten mit Varianten die Stücklistenvariante ebenfalls übertragen wird, ohne dass die komplette Fertigungsstückliste (mBOM) erneut erstellt werden muss. Damit vermeiden Sie eine potenzielle Fehlerquelle.
  • Bieten Sie Fertigungsingenieuren frühzeitig Einblick in den Produktentwurf, damit sie Einfluss auf kritische Stücklistenstrukturen nehmen und Informationen zur Verbesserung der Entwürfe und der Fertigungsqualität bereitstellen können. Dadurch werden Ausfälle im Einsatz reduziert.
  • Ermöglichen Sie Zulieferern Zugriff auf Produktdefinitionen und Qualitätsprozesse, um Fehler in eingehenden Materialien zu reduzieren.

Nach Ihren Angaben haben Sie hohe Erwartungen, Retouren und/oder Korrekturen im Einsatz zu reduzieren. Wenn Sie große Probleme im Zusammenhang mit Produktausfällen im Einsatz haben, gelingt es Ihnen wahrscheinlich nicht, hochwertige Daten an die Fertigungsumgebung zu übermitteln. Sie sollten die folgenden Verbesserungen an Ihrer PLM-Umgebung (Produktlebenszyklus-Management) vornehmen:

  • Produktentwicklungsdaten müssen kontrolliert werden, damit sie vor der Freigabe an die Fertigung zuverlässig validiert werden.
  • Gewähren Sie Fertigungsmitarbeitern mithilfe der PLM-Umgebung direkten Online-Zugriff auf sämtliche Konstruktionsdaten, sodass sie den Bau des Produkts optimal und vollständig planen können.
  • Schaffen Sie die Grundlagen dafür, dass Fehler in Fertigung und Einsatz an alle zuständigen Organisationen gemeldet werden – bis zurück zur Produktentwicklung –, damit sie behoben werden können, und dafür, dass die Korrekturen vollständig implementiert werden. Integrieren Sie FMEA-Verfolgung und -Lösung, virtuelle Tests und Genehmigungsprozesse. Nutzen Sie integrierte Simulationen und Analysen, um Ausfälle anhand der erwarteten Einsatzszenarien noch vor der Produktion vorherzusehen und zu verhindern.
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Dauer bis zur behördlichen Zulassung, Dauer bis zur Audit-Reaktion

Senken Sie die Kosten und den Zeitaufwand für behördliche Zulassungen und/oder die Reaktion auf ein Audit Ihrer Produkte und Branche.

In einem regulierten Umfeld ist es grundsätzlich notwendig, dass alle von den Aufsichtsbehörden benötigten Informationen zum gewünschten Zeitpunkt auffindbar, vollständig und korrekt sind. Manuell ist dieser Vorgang äußerst ressourcenintensiv. Die Pflege eines vollständigen digitalen Threads der Konstruktionsdaten ermöglicht das schnelle Auffinden und Abrufen aktueller Informationen. Darüber hinaus sind Informationen, die Teil eines vollständig digitalen Produktdatensatzes (eines PLM-Depots) sind und mit dokumentierten Prozessen kontrolliert werden, nahezu immer von höherer Qualität und Validität als Daten, die in Papierform und auf PCs verteilt sind. Ihre Organisation kann dieses Daten-Backbone für alle Qualitätsprozesse nutzen, um hochpräzise und zuverlässige Konformitätsberichte anzufertigen.


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Nach Ihren Angaben haben Sie niedrige Erwartungen, die Kosten und den Zeitaufwand für behördliche Zulassungen und/oder die Reaktion auf ein Audit zu senken. Sie glauben wahrscheinlich nicht, dass CLQ Ihnen helfen kann. Oder vielleicht erkennen Sie kaum Raum für Verbesserungen in diesen Bereichen. Unsere Erfahrungen mit anderen Unternehmen zeigen jedoch, dass dem nicht so ist. Es gibt jedoch immer Raum für Verbesserungen. Achten Sie auf folgende Bereiche:

  • Nutzen Sie PLM, um Dokumente zur Einhaltung von Behördenauflagen zu verwalten (z. B. DMRs, kurz für Device Master Records), und verknüpfen Sie sie direkt mit Datenquellen, um die Daten in den Berichten bei Änderungen automatisch zu aktualisieren. Damit vermeiden Sie kritische Datenfehler und veraltete Daten.
  • Erstellen Sie eine automatische Verknüpfung zu den geltenden Vorschriften, die selbstständig aktualisiert werden, sodass Sie keine wichtigen Updates und Änderungen verpassen. Stellen Sie die Vorschriften online zur Verfügung, sodass niemand mit „persönlichen Kopien“ arbeitet, die möglicherweise nicht aktuell sind.
  • Verknüpfen Sie Vorschriften mit Produktdaten und Prozessen.
  • Verknüpfen Sie Produktanforderungen mit Vorschriften, Produktelementen und Produkttests, um einen Querabgleich bei Änderungen an beliebigen Elementen zu ermöglichen.

Nach Ihren Angaben haben Sie mittlere Erwartungen, die Kosten und den Zeitaufwand für behördliche Zulassungen und/oder die Reaktion auf ein Audit zu senken. Wahrscheinlich nutzen Sie bereits einige CLQ- und PLM-Funktionen für die Einhaltung von Normen und Vorschriften. Die folgenden zusätzlichen Elemente könnten ebenfalls hilfreich sein:

  • Verknüpfen von Produktanforderungen mit Konformitätsberichten, damit geänderte Anforderungen die Konformität nicht beeinträchtigen.
  • Automatisches Herunterladen der neuesten geltenden Vorschriften, sodass Sie keine wichtigen Updates und Änderungen verpassen.
  • Online-Bereitstellung von Vorschriften, sodass niemand mit „persönlichen Kopien“ arbeitet, die möglicherweise nicht aktuell sind.

Nach Ihren Angaben haben Sie hohe Erwartungen, die Kosten und den Zeitaufwand für behördliche Zulassungen und/oder die Reaktion auf ein Audit zu senken. Wenn Sie in diesem Bereich einen hohen Nutzen erwarten, operieren Sie in einer regulierten Umgebung, haben aber wahrscheinlich Schwierigkeiten damit, genaue, aktuelle Informationen zu melden. Möglicherweise nutzen Sie extrem manuelle Ermittlungs- und Reporting-Prozesse, um Regulierungsbehörden Rückmeldung zu geben. CLQ mit PLM-Unterstützung kann den Prozess straffen und genaue, vertretbare Berichte und Audit-Antworten sicherstellen. Nutzen Sie CLQ für folgende Zwecke:

  • Verwalten Sie Konformitätsdokumente wie Device Master Records (DMRs), und verknüpfen Sie sie direkt mit Datenquellen, um die Daten in den Berichten bei Änderungen automatisch zu aktualisieren. Damit vermeiden Sie kritische Datenfehler und veraltete Daten.
  • Erstellen und verfolgen Sie alle Arten von Nichtkonformitätsberichten, und verknüpfen Sie diese direkt mit den Produktkonstruktionsdaten und -elementen oder mit den Fertigungsprozessen, um die Verfolgbarkeit zu verbessern.
  • Verwalten Sie Produktdaten in einem gemeinsamen Repository (z. B. PLM), sodass Sie Konstruktionsänderungen an kritischen Elementen mithilfe von automatischen Prozessen kontrollieren können.
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Fehler bei der Fertigung

Reduzieren Sie Fehler aufgrund der Übergabe schlecht konstruierter oder minderwertiger Produkte an die Fertigung oder aufgrund von nicht vollständig gelösten Änderungen vor der Übergabe der Produktdefinitionen an die Fertigung.

Im Idealfall sollten Konstruktionsfehler niemals in die Fertigung gelangen. Tun sie es allerdings doch, hat eine möglichst frühzeitige Schadensminderung höchste Bedeutung, um den Qualitätskreislauf zu schließen. Fehler, die erst spät erkannt werden – während der Fertigungsplanung oder gar erst in der Produktion –, können enorme Kosten nach sich ziehen. Darum ist es unbedingt notwendig, ein System zu verwenden, durch das die frühzeitige Erkennung von Fehlern und Problemen sichergestellt wird. PLM mit CLQ trägt dazu bei, dass mehr Menschen Entwürfe früher im Konstruktionsprozess zu Gesicht bekommen und so frühzeitig positiven Einfluss darauf nehmen können.


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Nach Ihren Angaben haben Sie niedrige Erwartungen, Produktionsfehler zu reduzieren. Wahrscheinlich haben Sie bereits die Kommunikation zwischen Fertigung und technischer Entwicklung verbessert. Konzentrieren Sie sich jetzt darauf, einen echten CLQ-Prozess zu ermöglichen, um sicherzustellen, dass Fehler sowohl auf Seite der technischen Entwicklung als auch in der Fertigung der Organisation, aber auch innerhalb der Lieferkette vermieden und dokumentiert werden. Außerdem sollten Sie das IIoT nutzen, um die Abläufe in der Fertigungsumgebung zu überwachen. So können Sie schneller und proaktiver auf auftretende Probleme reagieren. Die folgenden konkreten Schritte könnte Ihre Organisation unternehmen:

  • Implementieren Sie einen CLQ-Prozess, der mit der anfänglichen Konstruktion beginnt und Produktentwicklung, Fertigungstechnik, Simulation und Analyse, Validierungstests, Feldtests, Service und andere Bereiche einbezieht. Mit anderen Worten: Ermöglichen Sie eine funktionsübergreifende Zusammenarbeit, um ein Produktentwicklungs-Team mit einem gemeinsamen Daten-Repository (z. B. PLM) und gemeinsamen Prozessen (einschließlich Konfigurations-, Änderungs- und Qualitätskontrolle) zu erhalten.
  • Verwenden Sie eine IoT-Plattform, um Fertigungsinformationen mit der PLM-Umgebung zu verbinden, sodass Sie die Abläufe überwachen und Probleme proaktiv lösen können, ehe sie kritisch werden.
  • Stellen Sie Verknüpfungen zu PLM-Tools bereit, damit Nichtkonformitäten direkt in der Produktion erfasst werden können.
  • Verbessern Sie die Kommunikation mit Zulieferern, indem Sie diesen Direktzugriff auf Daten in Ihren PLM- und Qualitätssystemen ermöglichen, die für die gelieferten Produkte relevant sind. Dadurch werden Probleme ohne Verzögerungen kommuniziert und der Qualitätskreislauf für gelieferte Komponenten und Materialien wird geschlossen.

Nach Ihren Angaben haben Sie mittlere Erwartungen, Produktionsfehler zu reduzieren. Unternehmen, die eine mittlere Verbesserung erwarten, haben in der Regel bereits einen gewissen Zugriff und eine automatisierte Prozesskommunikation zwischen Fertigung und technischer Entwicklung. Dies lässt sich durch eine frühzeitige, bidirektionale Kommunikation noch verbessern. Beachten Sie hierbei Folgendes:

  • Automatisieren Sie Verbindungen zwischen Fertigungslösungen wie ERP und PLM, um den Datentransfer – ohne menschliches Eingreifen – zu optimieren, sodass weniger Fehler durch wiederholte Dateneingaben auftreten.
  • Ermöglichen Sie den ungehinderten Fluss geeigneter Informationen von der technischen Entwicklung an die Fertigung und wieder zurück. Eine kontrollierte Datenfreigabe ist Grundvoraussetzung, um eine in hohem Maß interaktive Umgebung zu schaffen, in der Probleme vollständig, genau und schnell gelöst werden können.
  • Gestatten Sie die Einspeisung von Zuliefererinformationen in interne Systeme, damit sie zusammen mit anderen Produktinformationen verwaltet und als Handlungsgrundlage genutzt werden können.
  • Nutzen Sie PLM-Workflows, um die Erstellung genauer und vollständiger Problemberichte zu unterstützen, die bei der Umsetzung verfolgt werden können.
  • Messen/reduzieren Sie die Menge an auf mangelhafte Stammdaten und/oder minderwertige Prozessqualität zurückzuführende Nacharbeit, die für die erfolgreiche Freigabe physischer Erstmuster erforderlich ist.
  • Messen/reduzieren Sie die Menge der Konstruktionsänderungs- und Follow-up-Dokumentation.
  • Messen/reduzieren Sie den Umkonstruktionsaufwand nach dem Design-Freeze sowie die Gesamtmenge an Ressourcen, die zum Abschluss von Entwicklungsprojekten benötigt werden.

Nach Ihren Angaben haben Sie hohe Erwartungen, Produktionsfehler zu reduzieren. Unternehmen, die hohe Vorteile erwarten, verwalten Fertigungsinformationen häufig getrennt von Entwicklungsinformationen. Dies ist eine der Ursachen für Fehler in der Fertigung und die späte Erkennung von Problemen in der Produktion. Integration, Konnektivität und Sichtbarkeit aller Produktinformationen früh im Konstruktionsprozess helfen Fertigungsingenieuren, den Entwurf so zu beeinflussen, dass Fehler drastisch reduziert werden und die Fertigungsqualität erheblich steigt. Für diese Phase gelten folgende Empfehlungen:

  • Verbessern Sie die Kommunikation zwischen Werk und Produktentwicklung. Implementieren Sie hierzu eine PLM-Umgebung, die funktionsübergreifenden Teams einfachen Zugriff auf Echtzeit-Produktdaten bietet.
  • Implementieren Sie einen angemessenen Prozess für das Änderungs-Management, indem Sie PLM-Workflows mit Konstruktions- und Fertigungsinformationen verknüpfen.
  • Fördern Sie geschlossene Änderungs- und Konstruktionsgenehmigungsprozesse, damit alle relevanten Stakeholder in dem jeweiligen Produktbereich vor der Produktion ihre Genehmigung abgeben.
  • Messen/reduzieren Sie die Menge an auf mangelhafte Stammdaten und/oder minderwertige Prozessqualität zurückzuführende Nacharbeit, die für die erfolgreiche Freigabe physischer Erstmuster erforderlich ist.
  • Messen/reduzieren Sie die Menge der Follow-up-Dokumentation bei Konstruktionsänderungen.
  • Messen/reduzieren Sie den Umkonstruktionsaufwand nach dem Design-Freeze sowie die Gesamtmenge an Ressourcen, die zum Abschluss von Entwicklungsprojekten benötigt werden.
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Erstmusterfreigabe in der Fertigung

Senken Sie die Kosten, die entstehen, wenn keine Erstmusterfreigabe für die Produktion erlangt wird.

Wenn die Produktentwicklung in einer Umgebung mit Qualitätskontrolle erfolgt und die Produkte mit sorgfältig definierten und kontrollierten Prozessen nach einem einheitlichen Validierungskonzept verfolgt und geändert werden, ist eine hohe Erstausbeute (First-Time Yield) zu erwarten. Dies ermöglicht direkt eine schnellere Fertigungsreife und damit einen höheren Absatz (und schnelleren Cashflow).


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Nach Ihren Angaben haben Sie niedrige Erwartungen, die Kosten zu senken, die entstehen, wenn keine Erstmusterfreigabe für die Produktion erlangt wird. Selbst wenn Sie nicht mit vielen Qualitätsproblemen rechnen, sollten Sie die kritischen Interaktionen zwischen Produktentwicklung und Fertigung weiter optimieren. So stellen Sie sicher, dass beim Produkt-Design die Fertigungseignung berücksichtigt wird und dass Probleme so schnell und umfassend wie möglich behoben werden. Sie können dies erreichen, indem Sie Fertigungs- und Entwicklungssysteme und -prozesse eng miteinander verknüpfen, um die Kommunikation zu verbessern und menschliche Fehler möglichst zu vermeiden. Insbesondere Folgendes:

  • Integrieren Sie Datentransfers und Prozesse so, dass sie bidirektional zwischen Fertigung und Produktentwicklung ablaufen.
  • Ermöglichen Sie nach der Produktionsfreigabe einen soliden Prozess für Änderungs-Management und Genehmigungen. Damit wird sichergestellt, dass Änderungen in der Fertigung direkt und unmittelbar an die Produktentwicklung zurückgeführt werden, damit sie dort in vollem Umfang aufgelöst werden können, sodass die Probleme nicht nochmals auftreten.
  • Stellen Sie sicher, dass die Fertigungstechnik vom Beginn des Produktentwicklungsprozesses an eingebunden wird. Sie sollten früh genug Zugriff auf Produktanforderungen erhalten, um sicherzustellen, dass die Produkte spezifikationsgemäß hergestellt werden können.

Nach Ihren Angaben haben Sie mittlere Erwartungen, die Kosten zu senken, die entstehen, wenn keine Erstmusterfreigabe für die Produktion erlangt wird. Wenn Sie einen mittleren Nutzen erwarten, ist Ihre Erstmusterfreigabequote wahrscheinlich „nicht gut genug“, um Qualitätsstandards zu erfüllen. Konzentrieren Sie sich darauf, die Integration, Konnektivität und Sichtbarkeit von Produktinformationen für die Fertigung bidirektional zu verbessern. Beachten Sie hierbei Folgendes:

  • Automatisieren Sie Datenübergaben von Produktentwicklungs- an Fertigungssysteme, so weit es praktikabel ist. Hierfür ist in der Regel eine engere Integration zwischen technischen Entwicklungssystemen (z. B. PLM) und Fertigungssystemen erforderlich. Nutzen Sie die von den Anbietern der jeweiligen Systeme bereitgestellten Integrationen.
  • Verfolgen Sie mithilfe von IIoT-Funktionen Fertigungsprobleme schon in frühen Phasen und ermöglichen Sie die Ursachenforschung über gemeinsame Problemmeldungs- und -lösungsprozesse.

Nach Ihren Angaben haben Sie hohe Erwartungen, die Kosten zu senken, die entstehen, wenn keine Erstmusterfreigabe für die Produktion erlangt wird. Das deutet darauf hin, dass die Erstausbeute (First-Time Yield) nicht annähernd so solide ist, wie Sie es sich wünschen. Sie können diesen Wert mithilfe von sorgfältig entwickelten und gepflegten Arbeitsprozessen und Daten verbessern, die von diesen Prozessen verwendet, geändert und kontrolliert werden. Insbesondere Folgendes:

  • Verwenden Sie einen PLM-Workflow für die Prozesse zur bidirektionalen Übergabe von Informationen zwischen Konstruktion und Fertigung, sodass Qualitätsprobleme schnell und umfassend behoben werden können.
  • Ändern Sie Workflows, um die Datenfreigabe wo möglich zu automatisieren und menschliche Fehler bei manuellen Datenübertragungen oder der erneuten Dateneingabe in Fertigungssysteme zu reduzieren.
  • Stellen Sie sicher, dass das Änderungs-Management im gesamten Unternehmen automatisiert abläuft und dass obligatorische Prüfungen und Genehmigungen für alle offenen Änderungen vor der Produktion stattfinden.
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Weniger Konstruktionsfehler

Senken Sie die Kosten und die Anzahl von Konstruktionsfehlern, die neue Produkte betreffen.

Ungelöste Konstruktionsfehler sind eine häufige Ursache für Probleme in Fertigung, Einsatz und Service. Idealerweise werden alle Fehler während der Konstruktion gefunden, gelöst und dokumentiert – ehe das Produkt in die Produktion gelangt. Unglücklicherweise ist dies nicht immer der Fall. Die Folge sind minderwertige Produkte, die Fertigungsunterbrechungen oder eine teure Wiederaufbereitung oder Reparatur nach sich ziehen.


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Nach Ihren Angaben haben Sie niedrige Erwartungen, die Kosten und die Anzahl von Konstruktionsfehlern zu reduzieren. Wahrscheinlich kontrollieren Sie Ihre Daten und Prozesse in PLM. Weitere Verbesserungen können Sie in erweiterten Bereichen erzielen:

  • Erstellen Sie Fast-Track- und Normal-Track-Änderungs-Workflows, sodass einfache Änderungen schnell gelöst werden und keine zusätzlichen Änderungen nötig sind, bis eine Lösung vorliegt.
  • Verknüpfen Sie Anforderungen mit Konstruktionselementen, sodass sie bei Änderungen zurückverfolgt werden können. So stellen Sie sicher, dass eine Änderung an einem Produktentwurf nicht gegen eine Anforderung verstößt und dass Änderungen an Anforderungen entsprechend evaluiert werden können, damit alle Teile des Produkts entsprechend geändert werden.
  • Unterstellen Sie Anforderungen der Änderungskontrolle und Genehmigungspflicht.
  • Verknüpfen Sie Anforderungen mit Tests, um den Validierungskreislauf für Konstruktionen und Änderungen zu schließen.
  • Stellen Sie sicher, dass Probleme, die bei Produkten im Einsatz gefunden werden, in den entsprechenden Produktentwürfen beseitigt werden, damit sie nicht noch einmal auftreten.

Nach Ihren Angaben haben Sie mittlere Erwartungen, die Kosten und die Anzahl von Konstruktionsfehlern zu reduzieren. Möglicherweise verwenden Sie bereits PLM zur Verwaltung von Produktkonstruktionsdaten. Aber wie verwalten Sie Anforderungen und Änderungen, die im Entwicklungszyklus unvermeidlich sind? Achten Sie auf Folgendes:

  • Verwalten und validieren Sie Anforderungen in der PLM-Umgebung als Bestandteil des Produktdatensatzes, anstatt Tools wie Microsoft Excel zu verwenden.
  • Schließen Sie den Änderungs-Management-Kreislauf, sodass jede erkannte Änderung solange aufgelöst verfolgt und regelmäßig gemeldet wird, bis sie vollständig gelöst und für Konstruktion oder Fertigung genehmigt ist.
  • Implementieren Sie Konfigurations-Management, damit Problemlösungen und Änderungen in allen potenziellen Konfigurationen eines Produkts vorgenommen werden.

Nach Ihren Angaben haben Sie hohe Erwartungen, die Kosten und die Anzahl von Konstruktionsfehlern zu reduzieren. Dies weist auf Probleme bei der Verwaltung, Kontrolle und Verknüpfung von Daten hin. In Umgebungen, in denen unkontrollierte Daten ohne vorherige Genehmigung und Validierungsprüfung geändert werden können, können Änderungen zu unerwünschten Ergebnissen führen. Reduzieren Sie Konstruktionsfehler mit folgenden Maßnahmen:

  • Verwalten Sie Konstruktionsdaten und Prozesse in PLM. Dadurch wird die Qualität der Produktkonstruktion zuverlässig verbessert, und Fehler können erkannt und bis zur Auflösung verwaltet werden.
  • Definieren und verwalten Sie Änderungsprozesse in PLM-Workflows, die direkt mit den geänderten Daten verknüpft werden können. Änderungsprozesse sollten formal mit dokumentierten Validierungen und Genehmigungen definiert werden.
  • Verknüpfen Sie Produktdaten mit Simulationen, Analysen und physischen Tests.

Wir hoffen, diese Empfehlungen für sechs wichtige Metriken sind hilfreich bei der Planung Ihres CLQ-Ansatzes (CLQ steht hier für „Closed-Loop Quality“, also ein geschlossenes Qualitätssystem). Basierend auf unserer Erfahrung mit Herstellern in allen Branchen erreichen Sie durch Implementierung dieser Best Practices rasch einen höheren Reifegrad.

Wenn Sie über Ihre CLQ-Initiative sprechen oder eine Demo der Windchill Quality Management Software von PTC sehen möchten, wenden Sie sich an einen der PLM-Spezialisten von PTC.