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Beschleunigung der Innovation durch modellbasierte Unternehmen

22. Juni 2022
Windchill und PTC Product View sorgen für bessere Entscheidungen, mehr Qualität und mehr Geschwindigkeit, indem sie allen an der digitalen Entwicklung Beteiligten die Möglichkeit geben, digitale Mockups in voller Qualität zu validieren und zu überprüfen.

00:00 Hallo! Mein Name ist Robbie Morrison. Ich bin Vice President of Product Management für Windchill PLM. In diesem Segment spreche ich über etwas, was mir sehr am Herzen liegt, nämlich die Vorteile der Visualisierung im modellbasierten Unternehmen und wie man durch leistungsstarke neue Windchill- und Creo View-Funktionen Innovationen vorantreiben kann. Mit einer Kombination führender, integrierter Enterprise-Visualisierungsfunktionen ermöglichen Windchill und Creo View bessere Entscheidungen, da alle am digitalen Thread Beteiligten für visuelle Prüfungen und Überarbeitungen

00:31 ein hochgenaues digitales Mockup zur Verfügung haben. Denn wenn schon ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wie viel sagt dann erst ein komplettes 3D-Modell? Wenn wir von Enterprise-Visualisierung als Teil des digitalen Threads sprechen, geht es im Prinzip um die Einbettung des digitalen Mockups oder geometrielosen 3D-Modells in den Kern der Produktentwicklung. Es gibt drei zentrale Voraussetzungen, um die Vorteile dieses Konzepts zum Tragen zu bringen: Erstens – Zugriff für alle Stakeholder

01:01 auf die modellbasierten Visualisierungen. Zweitens – Einbetten der modellfokussierten Zusammenarbeit in die Produktentwicklung. Drittens – Bereitstellen leistungsstarker Tools zur Validierung der Produktentwicklungsentscheidungen im Unternehmen. Wenn der gesamte digitale Thread mit dem Produktmodell interagieren kann, ist die Grundlage für modellbasierte visuelle Entscheidungsprozesse gegeben. Alle am Produktlebenszyklus Beteiligten können Antworten auf ihre Fragen finden, beispielsweise

01:34 zu Produktmerkmalen, die auf einer Papierzeichnung nicht klar werden, oder zur Größe eines bestimmten Teils, um dafür eine Packstrategie zu planen. Diese Wissensdemokratisierung trägt wesentlich dazu bei, dass die digitale Transformation Fahrt aufnimmt. Durch leistungsstarke, konfigurationsbasierte Visualisierungsfunktionen in Windchill können die Benutzer jetzt Unterschiede zwischen Produktvarianten anzeigen oder Produktunterschiede im zeitlichen Verlauf vergleichen, um die Folgen von Konstruktionsänderungen besser zu verstehen.

02:05 Sobald das gesamte Unternehmen Zugriff auf das Modell hat, muss als Nächstes die Zusammenarbeit zur Erfassung neuer Erkenntnisse in den Änderungszyklus eingebettet werden. Creo View enthält leistungsstarke Funktionen, um das Modell zu kennzeichnen, zu kommentieren und Feedback zu erfassen, das kommuniziert werden muss. Dieses Feedback kann direkt mit Änderungsprozessen wie Problemberichten oder Änderungsanforderungen verknüpft werden, was eine komplette Nachverfolgbarkeit ermöglicht. Neben der Einbettung modellfokussierter Zusammenarbeit in den Änderungsprozess

02:39 stellt Creo View auch eine dedizierte modellbasierte Definition bzw. ein MBD-fokussiertes Set von Konstruktionsprüffunktionen bereit und ermöglicht so den Schritt von einem zeichnungsbasierten zu einem rein modellbasierten Prozess. Dank dieser erweiterten Konstruktionsprüffunktionen können Benutzer anhand der Modell-KEs und Anmerkungen Punkte herausarbeiten, auf die man sich einigen oder die man neu diskutieren muss. Diskussionen können aufgezeichnet werden, um zu dokumentieren, warum bestimmte

03:11 Entscheidungen getroffen wurden, und diese später erneut zu erörtern. Das letzte Puzzle-Teil, um die Vorteile im Unternehmen zum Tragen zu bringen, ist die Bereitstellung von Tools zur Validierung der Entscheidungen anhand von Fragen, die nicht unbedingt offensichtlich sind, Fragen wie: Passt diese Komponente? Was genau hat sich am Modell geändert? Oder vielleicht sogar: Ist genug Platz in der Produktionshalle, um bei der Montage um das Produkt herumzugehen? Creo View stellt ein leistungsstarkes Tool-Set zur Beantwortung dieser Fragen bereit,

03:44 das ebenfalls hilft, die Vorteile des modellbasierten Unternehmens zum Tragen zu bringen: Tools wie die Durchdringungserkennung zur Erkennung und Behebung von Konflikten bei Komponenten oder Modulen, sodass diese nicht erst bei der Prototypenfertigung auffallen. Tools wie die leistungsstarken Vergleichsfunktionen zur Verdeutlichung von Änderungen an Baugruppen (z. B. hinzugefügte oder entfernte Geometrien), an der Teilegeometrie selbst oder an Zeichnungen. Tools für den nahtlosen Wechsel von der Desktop- zu einer Augmented

04:17 Reality-Ansicht eines Modells einfach per Mausklick. Diese Tools helfen bei der Beantwortung und Validierung kritischer Fragen und Probleme, um das Produkt rasch auf den Markt bringen zu können. Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen Eindruck von den Vorteilen der modellbasierten Enterprise-Visualisierung vermitteln. Betrachten wir diese Funktionen nun anhand einiger praktischer Beispiele. Als Erstes sehen wir uns an, wie man die erweiterten Konstruktionsprüffunktionen von Creo View für modellbasierte Konstruktionsprüfungen nutzen kann.

04:52 Hier ist ein Modell, zu dem mir ein Ingenieur in meinem Team eine Prüfaufgabe zugewiesen hat, weil er mein Feedback wünscht. Wenn ich das Modell öffne, sehe ich alle verfügbaren Definitionen des Ingenieurs im kombinierten Zustand gemäß unseren Unternehmensstandards. Beim Durchsehen bemerke ich ein paar Punkte, die Zweifel aufwerfen, und ich möchte mein Feedback in Form einer Konstruktionsprüfung erfassen, damit alle Bereiche, die sich der Ingenieur noch einmal ansehen soll, nachverfolgt werden können.

05:22 Ich starte das Konstruktionsprüf-Tool, um mein Feedback zu erfassen und zu katalogisieren. Beim Hinzufügen des Feedbacks habe ich die Möglichkeit, den Feedback-Typ zu kategorisieren. Die Kategorien sind samt der Farben und Symbole in der Multifunktionsleiste konfigurierbar, sodass die Art des Feedbacks leichter zu erkennen ist. Ich kann die Modellanmerkungen auswählen, zu denen ich Feedback geben möchte, und die zugehörigen Referenzen zum Tagging der betroffenen Geometrien auswählen, die noch einmal überarbeitet werden müssen. Ich wähle die entsprechenden Punkte

05:54 und versehe sie mit einem Feedback in der am besten passenden Kategorie. In diesem Fall geht es um eine Überarbeitung. Dann gebe ich weiteres Feedback zu Fragen, die meiner Meinung nach für weitere Änderungen besonders relevant sind. Danach speichere ich die Prüfung in Windchill und wähle „Vorwärts kopieren“. Wenn der Ingenieur mein Feedback einarbeitet, fließen dadurch alle künftigen Änderungen am Modell in die Konstruktionsprüfung ein.

06:25 Etwas später im Prozess weist mir der Ingenieur eine weitere Prüfaufgabe zu. Ich soll seine Änderungen prüfen. Ich öffne die Konstruktionsprüfung und sehe, dass er auf meine Anmerkungen reagiert und die nötigen Änderungen vorgenommen hat. Seiner Meinung nach kann jetzt die Freigabe erfolgen. Mein Feedback ist eingearbeitet, sodass ich den Entwurf auf „Genehmigt“ setzen kann, denn er ist in Ordnung und kann freigegeben werden. Ich kann die Prüfung in Windchill speichern und die Prüfaufgabe abschließen.

06:58 Beachtlich! Nun zu einer Neuerung, die ich besonders schätze, die direkte Integration von Creo View in den Änderungsprozess, sodass Innovationen im Entwicklungszyklus schneller realisiert werden können. Ich habe hier eine Änderungsaufgabe, bei der ich eine Änderung an einem Objekt, woran ich gearbeitet habe, prüfen und genehmigen muss. Ab Windchill 11.2 haben wir in die resultierende Objekttabelle die praktische, kleine Funktion „In Creo View vergleichen“ eingebaut, mit der das betroffene und das resultierende Objekt

07:31 in Creo View geöffnet und verglichen werden können. Das ist eine tolle und ganz simple Möglichkeit, den Konstruktionsprüfzyklus zu verkürzen, indem man einfach die alte und die neue Version öffnet und vergleicht. Und es bietet auch einen praktischen Einstieg in das neue Vergleichs-Tool für den Ansichtsstatus in Creo View. Ich klicke auf die Schaltfläche „In Creo View vergleichen“. Daraufhin erscheinen die alte und die neue Objektversion in Creo View.

08:01 Hier sehen wir Version A, also die alte Version, und Version B, also das resultierende Objekt. Jetzt können wir direkt mit dem Vergleich des Ansichtsstatus beginnen. Ich kann automatisch den gesamten Inhalt vergleichen und muss dabei nur beachten, welches das erste und welches das zweite Modell ist. In diesem Fall ist B das zweite und ich muss sichergehen, dass die chronologische Reihenfolge stimmt, damit beide korrekt verglichen werden.

08:35 Ich klicke auf OK und es wird rasch ein Bericht generiert, mit dem ich interagieren kann. Hier sehen Sie eine Liste aller kombinierten Zustände. Version A ist links, Version B rechts. Ich kann von Ansichtsstatus zu Ansichtsstatus navigieren, indem ich einfach den nächsten oder vorhergehenden auswähle. Ein Drilldown der einzelnen Änderungen ist ebenfalls möglich, indem ich sie im Baum auswähle. Hier sehe ich genau, was gelöscht wurde.

09:05 Offenbar wurde eine Bemaßung entfernt. Ich sehe hier, dass der Durchmesser des Umgehungsventils vergrößert und der GTOL-Wert modifiziert wurde, was die Toleranz verringert. Bitte beachten Sie, dass im unteren Datenfenster alle weiteren Details zu den genauen Änderungen angezeigt werden. Wenn ich den nächsten Ansichtsstatus sehen möchte, kann ich ihn auswählen. Man kann ihn aber auch über die Schaltflächen für den nächsten oder vorherigen Ansichtsstatus in der Multifunktionsleiste aufrufen.

09:35 Hier sehen wir, dass die Komponente als solche geändert wurde. In diesem Fall sehe ich in den Details, dass sich das Aussehen geändert hat. Das macht Sinn – ich kann es sehen. Wenn ich den kombinierten Zustand MBD 3 aufrufe, sehe ich, dass das Teil optisch recht ähnlich wirkt. Also sollte ich es vielleicht detaillierter anzeigen. Und in der Tat – die Referenzen in der Anmerkung haben sich von sechs in drei Flächen geändert.

10:09 Außerdem wurde offenbar ein Tippfehler in der Anmerkung korrigiert: Wie ich sehe, hieß es zuvor „8 Surface“ und jetzt „8 Surfaces“. Das ist so weit klar. Ich kann also mit dem Vergleichs-Tool für den Ansichtsstatus schnell und mühelos alle Änderungen an der Konstruktion sehen, die vorgenommen wurden, und ich kann diese im System genehmigen. Es begeistert mich, wie eng die Visualisierung in den Änderungsprozess im Unternehmen integriert wurde. Ich hoffe, es ist klar geworden, wie vielfältig die Visualisierung

10:42 im modellbasierten Unternehmen Innovationsprozesse beschleunigen kann: von der Stärkung des digitalen Threads durch eingebettete Produktvisualisierung bis zur Bereitstellung leistungsstarker Tools zur Beantwortung schwieriger Fragen – die Möglichkeiten sind da und wollen genutzt werden! Das PLM-System Windchill von PTC in Verbindung mit den leistungsstarken, digitalen Mockup-Funktionen von Creo View bietet ein weltweit führendes Funktionsspektrum, um dieses Potenzial in vollem Umfang zu nutzen.

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