Blogs Warum die Integration von ERP und PLM heute eine strategische Notwendigkeit ist

Warum die Integration von ERP und PLM heute eine strategische Notwendigkeit ist

20. Februar 2026

Sylvine Datry ist Senior Director für GTM PLM-Strategie und -Umsetzung bei PTC mit Sitz in Frankreich. Sie leitet die globale PLM-Markteinführungsstrategie und deren Umsetzung vor Ort und gestaltet die Funktionsweise von PLM als zentrale Unternehmensplattform neben ERP. Als Spezialistin für Enterprise PLM und PLM-ERP-Integration unterstützt sie Kunden und Partner von PTC dabei, Produktziele mit der Umsetzung zu verbinden, indem sie klare Betriebsrahmenbedingungen definiert, die die Systemverantwortung festlegen, Produktdaten und -änderungen regeln und eine skalierbare, wertorientierte Transformation ermöglichen.

Alle Beiträge Dieses Autors Anzeigen

Für die meisten von Ihnen bleiben Ihre digitalen Produktdaten isoliert, unzugänglich oder über verschiedene Funktionen hinweg verborgen....

Unternehmen in der Fertigungsindustrie sehen sich mit zunehmender Produktkomplexität, global verteilten Lieferketten, sich wandelnden Kundenerwartungen, Personalengpässen und dem raschen Aufkommen von KI konfrontiert. Trotz umfangreicher Investitionen in die Digitalisierung gibt es nach wie vor eine grundlegende Lücke, die Geschwindigkeit, Effizienz und Innovation einschränkt: eine reibungslose, bidirektionale Integration zwischen ERP und PLM. Richtungsgebundene Integration

Viele Hersteller haben ihre Systeme bereits bis zu einem gewissen Grad miteinander verbunden – ERP und PLM arbeiten nicht mehr isoliert voneinander. Diese Verbindungen sind jedoch oft fragil, einseitig oder stark angepasst. Anstatt den Fluss zu ermöglichen, verursachen sie Reibungsverluste. Und in der heutigen Umgebung verlangsamt diese Reibung alles.

Die fortschrittlichsten Unternehmen haben inzwischen erkannt, dass eine robuste, bidirektionale ERP-PLM-Integration nicht nur eine IT-Verbesserung ist, sondern eine strategische Notwendigkeit und ein entscheidender Faktor für KI-gesteuerte Leistung. Richtungsgebundene ERP-PLM-Integration für gesteigerte Leistung.

PLM und ERP: Unterschiedliche Rollen, gemeinsame Verantwortung

PLM ist das System, in dem die Produktwahrheit erstellt und verwaltet wird – von Konzepten über Entwürfe, technische Änderungen und Fertigungsdefinitionen bis hin zum Servicekontext. ERP ist das Rückgrat des Unternehmens, das den Geschäftsbetrieb steuert: Lieferkette, Beschaffung, Fertigungsausführung, Lagerbestand, Logistik und Finanzen.

Beide sind unverzichtbar. Werden sie jedoch getrennt voneinander eingesetzt, entstehen Reibungsverluste, die sich auf die Bereiche Technik, Produktion und das gesamte Unternehmen auswirken.

Die Kosten für die getrennte Verwaltung von PLM und ERP

Wenn ERP und PLM nicht optimal integriert sind, kommt es überall zu Reibungsverlusten. Die manuelle Neueingabe von Konstruktionsdaten erhöht die Fehlerwahrscheinlichkeit. Änderungsprozesse verlangsamen sich oder kommen ganz zum Erliegen, was zu Verzögerungen und Compliance-Risiken führt. Supply-Chain-Teams haben keinen Überblick über sich ändernde Konstruktionsentscheidungen, und die Fertigung ist gezwungen, nicht übereinstimmende Stücklisten abzugleichen. Serviceteams arbeiten mit unvollständigen Daten, während jedes neue Produkt oder jede neue Anlage die Komplexität erhöht, anstatt die Effizienz zu steigern.

Dies sind nicht nur operative Ineffizienzen – sie werden zu strategischen Einschränkungen, die die Reaktionsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft beeinträchtigen.

Bewährte Partnerschaftsmodelle zur Unterstützung Ihrer Integration

PTC unterstützt gemeinsam mit seinen weltweit führenden strategischen Partnern und GSIs Unternehmen bei der Umsetzung von ERP-PLM-Integrationsprogrammen, die sich positiv auf das Geschäft auswirken. Unsere Teams kombinieren fundiertes Produktwissen mit bewährten prozessbasierten Bereitstellungsframeworks, um sicherzustellen, dass Integrationen termingerecht, in großem Umfang und mit messbaren Ergebnissen umgesetzt werden.

Dieser gemeinsame Ansatz konzentriert sich auf ein einziges Ziel: Integration zu einer strategischen Geschäftslösung zu machen, die auf sauberen, vernetzten Produktdaten basiert und für die unternehmensweite Einführung von KI vorbereitet ist.

Der Unternehmenswert der Integration

Wenn ERP und PLM zusammenarbeiten, ist der Mehrwert sofort spürbar. Technische Änderungen fließen zuverlässig in nachgelagerte Systeme ein und bieten Fertigung, Beschaffung und Service eine einzige zuverlässige Informationsquelle. Änderungsprozesse werden schneller und vorhersehbarer, unabhängig davon, wo sie im Produktlebenszyklus auftreten. Die Qualität verbessert sich, da die Teams auf der Grundlage konsistenter, validierter Daten arbeiten. Lieferketten funktionieren dank genauer Spezifikationen und Effizienzsteigerungen mit größerer Zuverlässigkeit und Widerstandsfähigkeit. Der Arbeitsaufwand sinkt, da Automatisierung Doppelarbeit und Übersetzungen ersetzt. Und wenn Unternehmen wachsen, können neue Teams, Standorte und Produktlinien auf einer einheitlichen Datenbasis skaliert werden.

Integration rationalisiert nicht nur Prozesse, sondern schafft auch die operative Grundlage für langfristige Spitzenleistungen.

Der KI-Imperativ: Produktdaten in Vorteile verwandeln

KI gewinnt in den Bereichen Technik, Fertigung und Service rasch an Bedeutung. Allerdings ist KI nur so effektiv wie die Produktdaten, auf die sie sich stützen kann. Durch nicht miteinander verbundene PLM- und ERP-Landschaften ist KI gezwungen, mit unvollständigen, inkonsistenten oder isolierten Informationen zu arbeiten, was ihre Wirkung von vornherein einschränkt.

Die ERP-PLM-Integration schafft eine saubere, kontrollierte und unternehmensgerechte Produktdatenbasis, die für hochwertige KI-Anwendungen erforderlich ist, wie zum Beispiel:

  • Vorausschauende Analyse der Auswirkungen von Veränderungen
  • KI-gestützte Engineering-Orchestrierung
  • Intelligente Fertigungsplanung und -terminierung
  • Automatisierte Servicediagnose und Empfehlungen
  • Geschlossener Lernkreislauf zwischen Engineering und Service
  • Intelligentere Varianten- und Konfigurationsintelligenz
  • Prognosen zu Nachhaltigkeit und Compliance

Mit einer einheitlichen Grundlage können Unternehmen den Schritt vom Experimentieren mit KI hin zu einer groß angelegten KI-Implementierung vollziehen, die sicher und konsistent in allen Funktionen und Prozessen angewendet wird.

Warum Integration Engagement erfordert

Eine erfolgreiche ERP-PLM-Integration ist kein Plug-in, sondern eine strategische Verpflichtung. Sie beginnt mit der Einrichtung einer einheitlichen, ingenieursorientierten Produktstruktur, die nahtlos in die Fertigung und das ERP übergeht. Das bedeutet, dass klare Verantwortlichkeiten für Produktdaten definiert, Prozesse in den Bereichen Engineering, Fertigung und Lieferkette aufeinander abgestimmt und redundante Informationsquellen beseitigt werden müssen.

Auf dieser Grundlage entwickeln Unternehmen skalierbare, bidirektionale Integrationsmuster, die sicherstellen, dass Produktänderungen, Fertigungsaktualisierungen und Lieferkettenrealitäten über den gesamten Lebenszyklus hinweg synchronisiert bleiben. Die Integration wird Teil des Transformationsplans des Unternehmens – und ist kein isoliertes IT-Projekt.

Dieses Engagement zahlt sich Jahr für Jahr aus: reibungslosere NPI- und ECO-Zyklen, sauberere und stabilere Abläufe, schnellere und sicherere Entscheidungsfindung und Teams, die sich auf die Produktinformationen verlassen können, auf die sie sich stützen – weil diese vernetzt, konsistent und kontinuierlich von PLM über Fertigung bis hin zu ERP abgestimmt sind.

Integration realisieren

Der Weg zu einer effektiven Integration beginnt mit einem klaren Verständnis darüber, wo sich Produktdaten heute befinden und wie sie zwischen den Teams fließen. Auf dieser Grundlage standardisieren Unternehmen Produktstrukturen und Prozesse, etablieren Governance für Veränderungen und Effektivität und führen skalierbare Integrationsframeworks ein. Nach der Implementierung wird die Integration kontinuierlich überwacht und verfeinert, um mit den sich weiterentwickelnden Abläufen Schritt zu halten.

Das Ergebnis ist ein nahtloser digitaler Faden, der Produktinformationen reibungslos von der Entwicklung über die Beschaffung und Fertigung bis hin zum Service transportiert.

Wo Windchill passt

Unternehmen, die sich für PTC Windchill entscheiden, profitieren von folgenden Vorteilen:

  • Robuste ERP-Konnektivität auf Unternehmensniveau
  • Bewährte Beschleuniger für SAP, Oracle und wichtige ERP-Systeme
  • Starke, sofort einsatzbereite Unterstützung für Änderungen, Fertigungsplanung und Varianten
  • Ein geregeltes Produktdatenmodell, das für nachgelagerte Systeme optimiert ist
  • Eine Roadmap für die KI-gesteuerte PLM-Orchestrierung

Windchill ersetzt nicht die Notwendigkeit der Integration – es erweitert die ERP-PLM-Integrationslösung. Die eigentliche Lösung ist Ihr vollständig integriertes Unternehmen; Windchill beschleunigt lediglich den Weg dorthin.

Fazit

Die Integration von ERP und PLM ist nicht mehr nur eine technologische Präferenz – sie ist das Rückgrat der modernen digitalen Fertigung und die Grundlage für jede KI-Strategie von Unternehmen, die einen messbaren Mehrwert erzielen wollen.

Unternehmen, die die Abstimmung von ERP und PLM als strategische Priorität betrachten:

  • handeln schneller
  • bauen besser
  • skalieren mit Zuversicht
  • schöpfen den Wert von KI schneller aus
  • und machen ihre digitalen Abläufe zukunftssicher

Ihre Produktdaten gehören zu den wertvollsten Vermögenswerten Ihres Unternehmens. Indem Sie die Grenzen zwischen PLM und ERP definieren und beide Systeme gezielt integrieren, können Sie diese Daten in nachhaltigen Geschäftswert umwandeln. So lassen sich PLM und ERP wirklich optimal miteinander kombinieren.

Als nächstes

Laden Sie den Leitfaden zu vernetzten Systemen herunter

Erhalten Sie einen Schritt-für-Schritt-Leitfaden zum Aufbau einer soliden Grundlage für die Integration und Konfiguration Ihres PLM. ERP-Integration. Leitfaden lesen
Sylvine Datry

Sylvine Datry ist Senior Director für GTM PLM-Strategie und -Umsetzung bei PTC mit Sitz in Frankreich. Sie leitet die globale PLM-Markteinführungsstrategie und deren Umsetzung vor Ort und gestaltet die Funktionsweise von PLM als zentrale Unternehmensplattform neben ERP. Als Spezialistin für Enterprise PLM und PLM-ERP-Integration unterstützt sie Kunden und Partner von PTC dabei, Produktziele mit der Umsetzung zu verbinden, indem sie klare Betriebsrahmenbedingungen definiert, die die Systemverantwortung festlegen, Produktdaten und -änderungen regeln und eine skalierbare, wertorientierte Transformation ermöglichen.

Weiterlesen