3D-Druck wird zunehmend global zugänglich. Im Zuge dieser Entwicklung werden die Qualitätssicherung und die Erfüllung von Produktionsanforderungen für die durchgängigen Fertigungs-Workflows der Kunden immer schwieriger. 3D Systems, bekannt als Erfinder des 3D-Drucks, hält mit dieser Entwicklung Schritt, indem es IoT-Technologie (Internet of Things) und 3D-Druck miteinander verknüpft, um bessere Echtzeit-Einblicke zu erhalten als die Konkurrenz. 3D Systems stellt heute erstklassige Ökosysteme für die digitale Fertigung bereit, mit denen Experten und Unternehmen ihre Entwürfe und Workflows optimieren, innovative Produkte zur Marktreife führen und neue Geschäftsmodelle umsetzen können.

Die Herausforderung

Wie die meisten Hersteller besaß 3D Systems Unmengen an Maschinenbetriebsdaten aus verschiedenen Lösungen, die auf Konnektivität ausgelegt waren. Allerdings fehlte ein Prozess oder ein System, um aus den Daten umsetzbare Erkenntnisse zu machen.

Um beispielsweise den Kunden-Service verbessern zu können, benötigte das Unternehmen eine Möglichkeit zur effektiven Überwachung und Verfolgung von Stickstoffgehalt und Abweichungen bei der Temperatursteuerung der Drucker, um sicherzustellen, dass Kunden ihre Projekte abschließen und hochwertige Produkte liefern können. 3D Systems hatte zudem keinen Einblick in die Service-Anforderungen der Drucker. Zur Verbesserung von Kunden-Service und Betriebszeit benötigte das Unternehmen die Möglichkeit für Remote Diagnostic und gelegentlich auch Remote Maintenance der Drucker. Denn hierdurch sind Reparaturen schneller möglich, und die Maschinenproduktivität insgesamt nimmt erheblich zu.

Das Konzept

3D Systems begann damit, verschiedene IIoT-Plattformlösungen für die einfache Verbindung von Maschinen und Dateneinblicken auszuloten. Dadurch konnten die Mitarbeiter Drucker von jedem beliebigen Standort aus überwachen und wertvolle Einblicke und umsetzbare Erkenntnisse zur Nutzung der Drucker und zum Materialstatus gewinnen. Begeistert von der Benutzeroberfläche, den Reporting-Funktionen und den unübertroffenen Skalierungs- und Analysefunktionen entschied sich 3D Systems schließlich für die ThingWorx Plattform für industrielle Innovation.

Zunächst testete das Unternehmen in einem Pilotprojekt ThingWorx für 40 bis 60 Drucker, um besseren Einblick in die Systemflotte zu erhalten, die Reaktionszeit auf Kundenanfragen zu verbessern und Daten aus den vorhandenen Industrie-4.0-Technologien der Kunden zu nutzen. Schon allein in dieser ersten Testphase lieferten die mit ThingWorx gewonnenen Analysen und Berichte eine rasche Rendite und bewiesen, dass das neue Angebot für die Kunden von entscheidender Bedeutung war.

Die Lösung

Seit der Implementierung von ThingWorx hat 3D Systems die Verwendung von IIoT ausgedehnt, um interne Abläufe mit neuen Funktionen wie Remote Monitoring in Echtzeit sowie ereignisgesteuerten Benachrichtigungen zu verbessern. Dank dieser Funktionen kann das Unternehmen Probleme mit dem Verhalten seiner Produkte in Echtzeit prognostizieren, identifizieren, bewerten und beseitigen.

Durch die Weiterentwicklung des Service-Modells kann 3D-Systems den Kunden-Service verbessern und unübertroffenen, bislang nie dagewesenen Support bieten. Mithilfe dieser Services kann 3D Systems Probleme nun schneller diagnostizieren und beheben. Dadurch wird die Produktivität beim Kunden verbessert, während Ausfallzeiten reduziert werden.

Mit den IIoT- und Remote-Connectivity- Funktionen von ThingWorx kann 3D Systems nun proaktiven Kunden-Service und Support bieten. Beispielsweise kann die App Asset Advisor bzw. 3D Connect Manage den Zustand jedes einzelnen Lasers in einem Drucker überwachen und einen schwächer werdenden Laser erkennen, ehe er zu schwach wird oder gar nicht mehr funktioniert. Sobald die ersten Zeichen für einen Ausfall erkennbar sind, sendet ThingWorx Asset Advisor per SMS oder E-Mail eine Benachrichtigung an 3D Systems, dass der Laser ausgetauscht werden muss, noch ehe der Kunde auch nur etwas von dem möglichen Problem ahnt. Mit diesen präventiven Funktionen können Außendienst- Teams die Zahl der Einsätze reduzieren, da das technische Support-Center viele Fragen remote beheben kann. Das spart Reisekosten für Fahrten zu den Kundenstandorten.

Ausgehend von dem durch ThingWorx ermöglichten technischen Fortschritt während der Pilotphase plant 3D Systems die mittelfristige Anbindung von 1.000 Legacy-Maschinen.

Angesichts dieser gestiegenen Konnektivität kann 3D Systems mit den Analysefunktionen von ThingWorx mehr Einblicke in die Maschinen gewinnen und Kunden bei der Optimierung ihres Geschäfts unterstützen. In Zukunft werden ThingWorx Lösungen in allen neuen Produkten implementiert, um die betriebliche Effizienz weiter zu steigern und sich stärker von Konkurrenten abzuheben.

"Seit der Anbindung an die ThingWorx Plattform konnten wir enorme Verbesserungen bei der Erfassung relevanter Informationen verzeichnen und Kundenprobleme schneller und effizienter lösen. Wenn erst alle unsere Legacy-Maschinen an ThingWorx angebunden sind, wird sich richtig zeigen, was es kann, und wir werden mehr Informationen erhalten, als unsere Mitarbeiter je zu träumen gewagt hätten.""
Mark Hessinger, Vice President Global Services, 3D Systems

Laut den Analysten von IDC haben 23 % der Service-Leiter in der Fertigung eine proaktive Wartungsstrategie eingeführt. Gehören auch Sie dazu?

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