Verlorene Produktionszeit als standardisierte Messgröße

Verfasst von: Jordan Coffman
  • 5/16/2022
  • Lesezeit : 3 min
7 wastes of lean production

Digital Performance Management: Es ist Zeit für das nächste Level

Seit Jahrzehnten setzen führende Hersteller eine Reihe unterschiedlicher Messgrößen ein, um ihre Produktivität kontinuierlich zu maximieren. Heute stellt ThingWorx Digital Performance Management ein leistungsstarkes neues Werkzeug bereit, um die Transparenz zu erhöhen, Leistungsengpässe zu identifizieren und in Echtzeit Maßnahmen zur Verbesserung der Leistung und zur Optimierung der Kapazitätsauslastung zu ergreifen. Dieses digitale Kreislaufsystem zur Optimierung der Fabrikleistung baut auf bewährten Prinzipien auf und basiert auf einem einzigartigen neuen Konzept: einer standardisierten, gemeinsamen Messgröße für die Leistung - der verlorenen Produktionszeit.

OEE. Notwendig - aber nicht ausreichend.

Herkömmliche Messgrößen für die Produktivität in der Fertigung, wie die Operating Equipment Efficiency (OEE), sind zwar nützlich, beinhalten aber Variablen, die aus unterschiedlichen Systemen abgeleitet werden. Die sich daraus ergebenden prozentualen Kennzahlen lassen sich nur schwer über Geschäftsbereiche und Produktionslinien hinweg vergleichen, was eher zu subjektiven als zu objektiven Vergleichen führt. Messungen wie diese können richtungsweisend oder im Nachhinein nützlich sein. Aber die Geschwindigkeit, mit der sie Erkenntnisse liefern, kann zu Verzögerungen von Tagen, Wochen und Monaten führen, wenn es darum geht, die Entscheidungen zu treffen, die die Gesamtproduktivität eines Herstellers verbessern.

Eine gemeinsame Messgröße für Produktionseffizienz

Wenn Teams, die verschiedene Rollen und Abteilungen repräsentieren, daran arbeiten, diese unterschiedlichen Datenströme zu interpretieren, arbeiten sie oft mit prozentualen Metriken, die sich auf einen oder mehrere spezifische Aspekte des Produktionsprozesses beziehen. Wenn diese Metriken nach vereinbarten Methoden, wie z. B. OEE, aggregiert werden, können sie zu Erkenntnissen führen, die auf Informationen basieren, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit wahr waren. Zu dem Zeitpunkt, an dem Entscheidungen umgesetzt werden, sind sie jedoch möglicherweise weniger vorhersagekräftig.

Eine genaue, effektive und funktionsübergreifende Entscheidungsfindung erfordert, dass die Daten kohärent interpretiert werden können und in Echtzeit umsetzbar sind. DPM sammelt und normalisiert Produktionsdaten auf konsistente Weise zu einer standardisierten Messung der verlorenen Zeit - anstatt Änderungen der Produktionsleistung mit einem Prozentwert darzustellen.

Eine Metrik - eine Ansicht - ein Team

Das Ergebnis ist, dass die verschiedenen Benutzertypen besser aufeinander abgestimmt sind und ihre Bemühungen um Produktivitätssteigerungen im Einklang mit den Zielen der kontinuierlichen Verbesserung besser koordiniert werden können. Ausgehend von der standardisierten Messgröße sieht die Unternehmensleitung die Leistung klarer, da Produktionszeit eingespart wird (oder verloren geht), woraus sich die Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung ableiten lassen.

Die Betriebsleitung und die technischen Leiter können effektiv und in Echtzeit auf sehr detaillierte Aufschlüsselungen der verlorenen Zeit reagieren. Und die Mitarbeiter in der Produktion erhalten die Informationen, die sie benötigen, zur richtigen Zeit und am richtigen Ort in einem standardisierten Format, um ihre Transparenz und ihr Verständnis für die Dynamik der Produktionslinie zu verbessern. Dies führt zu einem besseren Bewusstsein, Engagement und Kontrolle über die kontinuierlichen Verbesserungsinitiativen des Unternehmens.   

Digital Performance Management:  Es ist an der Zeit

Wir bei PTC haben das Digital Performance Management nicht erfunden... das waren Sie. Es basiert auf Kernprinzipien, die Sie uns beigebracht haben. Das System basiert auf Ihren eigenen bewährten Best Practices, die durch die Erfahrung unzähliger Anwendungsfälle verfeinert wurden, und basiert auch auf einer strengen Analyse dessen, was nicht funktioniert. Wir sind der Meinung, dass der Wert des Digital Performance Management in einem entscheidenden Grundsatz zum Ausdruck kommt, den Sie immer wieder bekräftigt haben: "Gewinne die Stunde, gewinne die Schicht, gewinne den Tag".

Was wir von Ihnen gelernt haben, haben wir mit unserer Lösung für das Digital Performance Management in die Tat umgesetzt. Es geht um die Stunden. Jetzt können Sie zum ersten Mal Ihre Produktion und Ihr Unternehmen anhand einer standardisierten Metrik verwalten, die Ihre Teams auf die gleiche Seite bringt und die reaktive Entscheidungsfindung durch aktive Echtzeitinformationen verbessert.

Die Strategie und die Technologie, die das Digital Performance Management ausmachen, erzählen eine aufregende und vielschichtige Geschichte, die wir in den nächsten Ausgaben dieses Blogs näher erläutern werden. Wir hoffen, dass Sie auf dem Laufenden bleiben, und freuen uns, Sie hoffentlich bald wieder als Leser begrüßen zu dürfen. 

ThingWorx Digital Performance Management

ThingWorx Digital Performance Management liefert die Einblicke, die Sie benötigen, um die digitale Transformation überhaupt zu ermöglichen.

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Der Autor

Jordan Coffman Jordan Coffman ist Director of Product Management für die ThingWorx Manufacturing Applications und Lösungen von PTC, einschließlich Digital Performance Management. Jordan Coffman entwickelt integrierte Lösungen zur Beschleunigung der digitalen Transformation für Kunden aus der Fertigungsindustrie. Sie versetzt Kunden in die Lage, die Art und Weise, wie sie physische Prozesse, Produkte und Menschen verwalten, mit leistungsstarken Technologien wie IIOT und AR neu zu definieren.

Bevor sie zu PTC kam, war Jordan in verschiedenen Positionen bei General Electric tätig, wo sie für die Bereitstellung von Softwarelösungen von der Idee bis zur Implementierung verantwortlich war und eine Reihe von Brilliant Factory-Initiativen unterstützte. Durch ihre Erfahrung bei GE verfügt sie über fundierte Kenntnisse in verschiedenen vertikalen Fertigungsbereichen in einem globalen Umfeld. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Wirtschaftsinformatik und einen Executive-Abschluss in Betriebswirtschaft von der Kelley School of Business der Indiana University.