Augmented Reality unterstützt Henkel in der Corona-Pandemie

Verfasst von: Nathanael Milker
  • 2/12/2021
  • Lesestoff : 2 min
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Die Corona Pandemie hat die Welt nach wie vor im Griff. Eine der sichtbarsten Folgen von Corona ist zum Beispiel der Rückgang von Geschäftsreisen – in Deutschland und weltweit. Lieferketten werden lokal reorganisiert, und globale Unternehmen müssen dennoch global zusammenarbeiten.

Für viele deutsche Unternehmen sind die schwierigen – oder unmöglichen – Reisen eine Herausforderung. Blitzumfragen einzelner Außenhandelskammern verdeutlichen die Dimension: In China geben 84 Prozent der befragten deutschen Unternehmen Reisebeschränkungen als größte Herausforderung an, in Japan sprechen 78 Prozent von einer „erheblichen Belastung“, in Singapur 93 Prozent, in Ägypten und Südafrika jeweils über 80 Prozent (Quelle).

Führungskräfte aus Fertigungsstätten rund um die Welt arbeiten oft eng zusammen, um auch in turbulenten Zeiten eine möglichst effiziente Fertigung gewährleisten zu können. Werkleiter tauschen sich über Best Practices und Optimierungsmöglichkeiten aus. Dazu reisten in der Vergangenheit die Spezialisten häufig zu den Werken, um ihr Fachwissen weiterzugeben.

Denn die Zusammenarbeit setzt oft komplexe Kommunikation voraus – in den Produktionen werden Maschinen betrachtet, analysiert und gemeinsam Lösungen für den Prozessablauf und die Instandhaltung besprochen. Der direkte, optische Eindruck ist fundamental wichtig. Auch in der Kommunikation, beispielsweise mit Servicetechnikern der Hersteller, ist der Termin in der Produktion nur schwer zu ersetzen – hier werden Fragen zu den Maschinen direkt adressiert und diskutiert.

So war es auch bei Henkel: Der Unternehmensbereich Laundry & Home Care betreibt mehr als 30 Fertigungsstätten rund um die Welt. Die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitenden in den Werken und Fachleuten oder Dienstleistern ist sehr eng. Mit dem Beginn der Corona-Krise hat sich die Zusammenarbeit verändert: Reisebeschränkungen wurden erlassen und die Zutrittsbeschränkungen für die Produktionen eingeschränkt, sodass Fachleute und Dienstleister größtenteils remote arbeiteten.

Durch die Pandemie sind Geschäftsreisen und physische Besprechungen in den Produktionen nur bedingt möglich. Um den Austausch zu fördern, hat Henkel die Augmented Reality-Applikation Vuforia Chalk von PTC eingesetzt.

Mit seiner intuitiven Bedienung war Chalk für Henkel direkt einsetzbar. Da für die Nutzung nur ein User eine Lizenz für eine Chalk-Sitzung benötigt, ist es sehr einfach, Augmented Reality-Sessions zu erstellen; dies fördert die digitale Kollaboration zwischen Mitarbeitenden, Fachleuten und Dienstleistern. Intern kann durch das Tool die Expertise von Mitarbeitenden von verschiedenen Standorten eingeholt werden und auch externe Dienstleister und Kunden können unkompliziert kontaktiert werden.

Vuforia Chalk wurde mit dem Start der Corona-Krise von einem Zukunftsprojekt zu einem digitalen Hilfsmittel, das in der Produktion umfassend genutzt wird und eine effiziente Alternative zu physischen Treffen in den Werken bietet.

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Tags:
  • Industrial Equipment
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  • Digital Transformation

Der Autor

Nathanael Milker

Nathanael Milker verantwortet als Market Director den Vertrieb von IIoT- und AR-Lösungen in der chemischen Prozessindustrie.